Ich höre Stimmen

Allerdings muss ich deshalb nicht zum Arzt oder Psychiater. Denn diese Stimmen dringen von außen auf mich ein - meist per Bluetooth-Ohrhörer. Es sind Stimmen der Podcaster. Podcasts hören ist inzwischen zu meiner Lieblings-Nebenbei-Beschäftigung geworden. Nebenbei bei allen Arbeiten und Zeitvertreiben, die das Nebenbei-Hören erlauben, wie zum Beispiel Gartenarbeit, Radfahren, Autofahren usw. Es haben sich in meinem Podcatcher inzwischen eine Menge Feeds angesammelt, so dass oft die Zeit nicht reicht, alle anzuhören.

Wenn ich im Bekanntenkreis von meiner Leidenschaft erzähle, ernte ich oft fragende Blicke. Was ist ein Pod… - ä wie? Und das ist m. E. eines der größten Probleme dieses Mediums: Es hat keinen sinnigen Namen, unter dem man sich etwas vorstellen kann, der vielleicht auch neugierig macht. Es ist eine große Blase, die viele kleinere beinhaltet: professionelle Podcasts, Technik-Podcasts, Laber-Podcasts, Radio-Podcasts…

In all diesen gibt es immer wieder Empfehlungen und Querverweise, so dass der Insider immer Neues entdeckt. Bewundernswert ist auch immer wieder der Enthusiasmus der Podcaster. Sie opfern Zeit und Geld, als Gegenleistung reicht ihnen oft schon ein Flattr-Klick oder eine iTunes-Bewertung.

Wer ein paar Vorschläge sucht - hier ist ein Auszug aus meiner Feed-Liste meines Podcatchers. Da ist übrigens schon länger AntennaPod die Android-App meiner Wahl. (Die Liste ist alphapetisch sortiert und ohne Wertung!)

Weitere Informationen und eine fast unerschöpfliche Auswahl an Podcasts findet man auf der Hörsuppe.

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