Manjaro-Linux auf dem Lenovo Yoga 2

Mein Desktop-PC läuft schon viele Jahre mit Arch-Linux. Und er tut das wie ein Camembert: Er läuft und läuft und läuft… Die Vorteile eines Arch-Linux-Systems sind die Aktualität der Software, ein System ohne unnötigen Ballast, die hohe Flexibilität. Abschreckend wirkt die Installationsprozedur. Hat man die aber zwei-, dreimal erfolgreich hinter sich gebracht, hat man auch Linux ein Stück weit verstanden.

Kann man sich zur Arch-Installation nicht durchringen, gibt es durchaus Alternativen, welche die Vorteile von Arch-Linux mit einer komfortablen Installationsroutine verbunden haben. Eine davon ist Manjaro-Linux. Ich habe Manjaro auf meinem Lenovo Yoga 2 11” installiert. Windows habe ich drauf gelassen, nur von der Windows-Partition etwa 250 GB für Linux abgezweigt. Das mache ich immer vor der eigentlichen Installation mit einem Gparted-Live-USB-Stick. Das Windows-System ist von Haus aus schon mal in acht Partitionen unterteilt - etwas undurchsichtig. Dann werden eben noch Nummer 9 und 10 angelegt, Linux ist es schließlich egal, wohin es installiert wird. Detaillierte Anleitungen findet man im Netz, wobei auf den ofiziellen Manjaro-Seiten zur Zeit etwas Chaos herrscht. Viele Links aus den Suchmaschinen verweisen ins Leere. Das wird aber sicher wieder anders.

Die Hardware des Lenovo Yoga wird von Manjaro unterstützt, detaillierte Informationen findent man im englischen Arch-Wiki. Ich werde demnächst die drehende Platte durch eine SSD ersetzen und dann Windows von der Platte verbannen.

Noch ein Hinweis: Auch wenn sich in Manjaro-Linux vieles über die grafische Oberfläche einstellen und installieren lässt - ganz ohne Kommandozeile kommt man dann doch nicht aus. Problemlösungen, Informationen und Hinweise findet man im englischen und deutschen Arch-Wiki oder auch im Ubuntuusers-Wiki.

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