Netbook mit Siduction
Mein Netbook Eee-PC 1001p lief nun ein paar Monate ohne Probleme mit Sabayon. Diese Linux-Variante kann man allen empfehlen, die ein stabiles, übersichtliches und auch ziemlich aktuelles System haben wollen. Aber getreu dem Motto: Öfter mal was Neues! habe ich dieser Tage Siduction installiert. Siduction basiert auf Debian, verwendet allerdings den Unstable-Zweig, ist also sehr aktuell. Es ist ebenfalls ein Rolling-Release-System. Vor meiner Arch-Linux-Zeit habe ich schon einmal mit Sidux (heute Aptosid), dem Vorgänger von Siduction gearbeitet. Damals allerdings in der KDE-Version.
Die Installation der XFCE-Version auf dem Netbook verlief schnell und problemlos. Das Wichtigste ist im Wiki erklärt, weitergehende Hilfe findet man bei den Allgemeinen Linux-Dokumentationen. Da Siduction auf Debian-Paketquellen zugreift, ist die Programmvielfalt praktisch unerschöpflich. Bei der Installation und Konfiguration läuft vieles über die Konsole, man sollte sich damit also schon ein klein wenig auskennen.
Es zeigt sich auch hier, das moderne Linux-Systeme einfach gut funktionieren. Der Großteil davon wäre sicher auch für den normalen Nutzer eine Alternative. Wenn er denn bereit wäre, einige alte Gewohnheiten abzulegen. Der Teufel steckt halt immer im Detail – und das nicht nur bei Linux!