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Tablet. Totalschaden.

Ich geb’s ja zu – ein Tablet legt man nicht auf den Fußboden. Irgend jemand ist dann drauf getreten. Totalschaden. Bei allem finanziellen Verlust huscht dem geneigten Geek ein kleines, verstohlenes Lächeln über’s Gesicht: Man könnte sich ja jetzt etwas Neues zulegen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Und schon beginnt die Recherche bei Amazon und Co., Testberichte werden verinnerlicht, unzählige Kommentare gelesen mit dem Resultat der totalen Verunsicherung. Was hat mich eigentlich an diesem 10-Zoll-Tablet am meisten gestört? Zum einen dass man damit nicht vernünftig schreiben konnte, zum anderen hätte es doch ein klein wenig größer sein könnnen.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe mich für ein Lenovo Yoga 2 11 Zoll entschieden. Das Gerät lässt sich als Netbook und als Tablet verwenden Convertible heißt das Zauberwort. Und ich gebe Windows eine Chance. Denn auf dem Lenovo ist ein Windows 8 installiert. Das Update auf Windows 10 gibt es ja gratis dazu. Also lassen wir uns mal überraschen. Fortsetzung folgt.

Windows 10

Auf meinem PC existiert ja auch eine Partition mit Windows, bisher die Version 7 – Home Edition. Da ich dieses Betriebssystem nur selten starte, beginnt nach jedem Start eine Update-Orgie. Und weil der Rechner schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, dauert das jedes Mal eine gefühlte Ewigkeit, bis man überhaupt mal ein Programm starten und sinnvoll verwenden kann.
Nun gibt es ja Windows 10 und noch dazu ein kostenloses Update. Also wollte ich das einfach mal “drüberbügeln” – man will ja mitreden können. Das Updade-Symbole fand sich auch irgendwann in der Taskleiste. Nur ein Update wurde mir nicht angeboten. Ich habe mir also das Media Creation Tool von Microsoft heruntergeladen und gestartet. Der Download dauerte eine Ewigkeit – trotz 25MBit-Leitung. Dann entschied sich das Installationsprogramm zum absoluten Stillstand. Irgendwann habe ich dann abgebrochen. Neustart und alles war wie früher. Also alles von vorn. Aber das Installationstool erinnerte sich nicht daran, dass es die Dateien schon mal runtergeladen hatte. Nein, der Download begann von vorn – mit der gleichen Geschwindigkeit. Dann irgendwann wieder Stillstand, diesmal aber mit einem Fehlercode. Dank Google (zum Glück hat man mehrere Rechner) fand ich heraus, dass es ein Problem mit dem Speicherplatz gibt.

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Immer noch Linux

Auch wenn die Lobeshymnen über die neuen Betriebssystem-Versionen von Appel und Microsoft nicht abreißen, auf meinen inzwischen doch betagteren Rechnern läuft immer noch Linux. Und ich bin immer noch voll und ganz zufrieden. Meine drei Systeme mit Arch-Linux (bzw. Manjaro) sind aktuell, die Programme auf dem neusten Stand. Natürlich werde ich auch das neue Windows 10 ausprobieren, ich habe ja auch eine Windows-Partition auf meinem PC. Ich schließe auch nicht aus, dieses Betriebssystem auf einem meiner (zukünftigen) Geräte wieder einmal aktiv zu nutzen.

Die Desktop-Umgebung meiner Wahl ist XFCE, derzeit in der Version 4.12. In meinem Programmstarter/Startmenü finden sich die üblichen Verdächtigen:

  • Internet: Chromium, Thunderbird (bzw. Roundcube im Browser), Filezilla
  • Büroarbeiten: Libreoffice, TeXstudio, Geany, Hibiskus
  • Multimedia: VLC, gPodder, Spotify
  • Grafik: Gimp, Dartable, Geeqie
  • Sonstiges: KeePass, Seafile, Evince

Dazu kommt das eine oder andere kleine Helferlein, der Firefox ist natürlich auch noch installiert. Nur einen mich zufriedenstellenden Twitterclient scheint es nicht zu geben. Ansonsten bin ich (meist) wunschlos glücklich. Zudem kann man alternative oder neue Programme dank Pacman bzw, Yaourt schnell finden, installieren und ausprobieren. Um sie dann doch wieder zu deinstallieren, weil das Bewährte besser ist.

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Darktable - RAW-Entwicklung unter Linux

Ich bin nun schon seit einigen Jahren Besitzer einer digitalen Spiegelreflexkamera, zur Zeit ist es eine Canon 650D. Der Mehrwert einer solchen Kamera liegt u. a. im Erstellen von [RAW)]-Fotos und zwangsläufig deren Entwicklung sprich digitaler Bearbeitung. Dazu sind auf Windows- oder Mac-Systemen sicher Lightroom oder Photoshop die entsprechenden Standardprogramme. Der geneigte Linux-Nutzer hat die Auswahl zwischen UFRaw, RawTherapee, Darktable und anderen teils kommerziellen Programmen. Ich nutze schon länger Zeit Darktable (aktuelle Version 1.6.7) und entlocke damit den RAW-Negativen noch viele Details.
Auf der Darktable-Homepage findet man eine Handbuch, ein Wiki und einige Screencasts, außerdem kann man sich das PDF-Buch Digital photo development with Darktable (Creative Commons Lizenz) herunterladen. Allerdings sind diese Dokumentationen alle in englischer Sprache. Meine englischen Sprachkenntnisse sind sehr rudimentär. Vor allem die speziellen Begriffe der Fotografie wie z. B. die Bezeichnung von Filtern sind nicht immer einfach zu erschließen. So muss man sich einzelne Tipps und Kniffe (in deutscher Sprache) mühsam zusammensuchen und mittels Trial and Error seinen Arbeitsablauf bauen. Welcher Filter hat welche Auswirkungen auf das Bild? Welchen Regler muss ich wohin schieben? Für Einsteiger ist das sicher nicht so leicht überschaubar. Wenigstens kann man nichts kaputt machen, denn das Ausgangsbild bleibt unverändert.
Einige lehrreiche Videos findet man auf shutter-speed.ch oder auf Youtube, so zum Beispiel im MyGimpTutorialChannel. Damit kann man auf jeden Fall erst mal einsteigen. Nach und nach erschließt man sich weitere Details. Ich habe mir vorgenommen, meinen Workflow hier mal zu bloggen, vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen. Inzwischen können Sie sich ja meine Darktable-Entwicklungen anschauen…

IFA Festival Vogtland 2015

Schon ein paar Tage her – mein Besuch auf dem diesjährigen IFA Festival Vogtland in Rebesgrün. (Die Webseite sollte vielleicht mal modernisiert werden.) Schönes Wetter und eine Menge liebevoll restaurierter Oldtimer, überwiegend aus DDR-Zeiten, aber auch älter waren wieder ideale Fotomotive. Sie finden die Blder auf der Fotoseite.

Projekt Privatsphäre gescheitert

Eine kurze Einleitung für einen etwas längeren Text: Ich arbeite seit etwa 24 Jahren privat und beruflich an und mit Computern. Seit vielleicht 15 Jahren arbeite ich mit Linux, mehr als zehn Jahre ist Linux das private Betriebssystem meiner Wahl. Neben der freien Verfügbarkeit der Software waren mir die Sicherheit meiner Daten und die Wahrung meiner Privatsphäre immer wichtig. Ich habe versucht, immer die alleinige Kontrolle über meine persönlichen Daten zu haben. Das ist teilweise nur mit großem Aufwand machbar. Man muss seine Daten selber hosten oder sich einen Hoster des Vertrauens suchen, man muss Programme oft aufwändig selbst installieren, bei vielen Apps und Programmen muss man auf manche Funktion verzichten. Wenn man nach einiger Zeit etwas ändern (oder updaten) möchte, muss man sich neu einlesen. Das macht sicher eine Zeitlang Spaß, aber nicht langfristig und auf Dauer.

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