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Podcast - das neue Informations- und Unterhaltungsmedium

Neu ist gut! Eigentlich gibt es sie schon über zehn Jahre. Und ich hatte diese Form der Unterhaltung auch schon einmal beworben. Aber für viele ist Podcast immer noch ein Fremdwort – Neuland eben. Das Hören von Podcasts hat sich zu meiner Lieblings-Nebenbei-Beschäftigung entwickelt. Ob unterwegs oder im Garten mit Kopf- oder Ohrhörern, zu Hause auch mal über Lautsprecher oder im Auto über Bluetooth – bei Beschäftigungen, die nicht die volle Konzentration erfordern, nutze ich gerne diese Form der Unterhaltung. Man wird inzwischen auch hier in der Provinz mit Ohrstöpseln nicht mehr ganz so schräg angesehen, auch wenn man seine Jugend schon lange hinter sich gelassen hat. Auf die Frage, was man den da gerade hört, sollte man aber schon eine leicht verständliche Antwort parat haben. Podcast wird von der breiten Masse (noch) nicht wahrgenommen.
Podcast hören verbreitert meinen Horizont, zeigt mir andere Sichtweisen auf die Dinge. In den Tech-Sendungen – bei mir vor allem zu den Themen Computer und Fotografie – erfahre ich die aktuellen Neuigkeiten und manchen Tipp und Trick der Nerds.
Hier ein Auszug aus meiner Abspielliste (in alphapetischer Reihenfolge):

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Wetter upgetötet

Never change a running system – dieser Ausspruch ist dem aktiven Linux-Nutzer sicher fremd. Aber manchmal sollte man sich doch vorab informieren, was man denn da eigentlich macht. Dieser Tage habe ich festgestellt, dass mein Barometer auf dem Raspberry Pi nichts mehr aufzeichnet. Ich hatte vor ein paar Tagen den Raspi aktualisiert und dabei den Luftdruck “upgetötet”. Zum Glück hat das keinen Einfluss auf das reale Wetter!
Mit dem Update hatte ich eine neue Firmware installiert, die I2C nicht mehr ohne Weiteres unterstützt. Es bedarf aber nur zwei Zeilen in der der Datei /boot/config.txt und nach einem Neustart funktioniert das Ganze wieder. Folgendes ist einzutragen:
device_tree=
dtparam=i2c=on #aktiviert die I²C-Schnittstelle

Gefunden habe ich die Lösung auf raspiproject.de, dort gibt es eine umfangreiche Erläuterung.

Angetestet: Wallabag

Dieser Tage hat Christoph Langner auf Linux und ich die Pocket-Alternative Wallabag vorgestellt. Mit Wallabag kann man Inhalte von Webseiten, die tagsüber per RSS, Twitter usw. so angespült werden, speichern. Diese Sammlung kann man später in Ruhe durcharbeiten. Man kann das Open Source-Programm auf dem eigenen Webserver installieren oder sich einen Account bei Framabag anlegen. Bisher nutze ich Pocket, bin aber auch kein “Intensiv-Nutzer”.
Ich habe Wallabag also mal auf meinem Uberspace installiert. Die Installation ist auf der Website beschrieben, die deutsche Übersetzung fehlt allerdings noch. Auf Uberspace funtioniert Wallabag nur mit einer SQLite-Datenbank, eine Verbindung mit MySQL verweigert das Programm kommentarlos. Dies haben auch andere Nutzer berichtet. Ansonsten läuft alles problemlos durch. Man kann sich dann Erweiterungen für seinen Browser (Firefox und Chrome) sowie Apps für Android, Windows Phone und iOS installieren.
Mein Fazit nach ein paar Tagen Nutzung:

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Mein erstes Seafile-Update

Die Cloud-Software Seafile, die auf meinen Banana-Pi-Server läuft ist inzwischen in der Version 4.0.1 erschienen. Das Update lies sich problemlos installieren. Die Änderungen findet man auf der Seafile-Homepage. Zuerst heißt es, sich per ssh auf dem Banana Pi einzuloggen. Folgende Befehle habe ich dann ausgeführt:

cd /home/seafile
./seafile.sh stop
./seahub.sh stop
cp -r seafile-server-3.1.6 backup_seafile
wget https://bitbucket.org/haiwen/seafile/downloads/seafile-server_4.0.1_pi.tar.gz (wget … bis hier eine Zeile)
tar -zxvf seafile-server_4.0.1_pi.tar.gz
rm seafile-server_4.0.1_pi.tar.gz
cd seafile-server-4.0.1/upgrade
./upgrade_3.1_4.0.sh (Ein Upgrade-Skript von Version 3.1.6 gibt es nicht.)
cd /home/seafile/seafile-server-latest
./seafile.sh start
./seahub.sh start-fastcgi
rm -rf seafile-server-3.1.6
Dann lief alles wieder wie bisher und man kann die HTTP/HTTPS-Synchronisation aktivieren.

Der Ablauf entspricht dem Update des Rasperry Pi, beschrieben z. B. auf Michi’s Blog.

Private Cloud - Software (2)

Für meine Banana Pi-Wolke stand nun die Frage nach einer passenden Cloud-Software. Ich habe mich für Seafile entschieden. Es bringt alle für mich wichtigen Funktionen mit: Es gibt eine Server-Version für ARM-Prozessoren, läuft also auf dem Banana Pi. Clients gibt es für Windows, Mac und Linux (inkl. AUR-Paket), ebenso eine App für Android. Die Software ist Open Source, die Daten werden Client-seitig verschlüsselt. In den ersten Wochen lief das Ganze stabil und problemlos. Alle Informationen zu Seafile findet man auf der deutschen Website. Dort wird auch noch eine kostenpflichtige Professional-Version angeboten. Hilfe bei der Installation und Konfiguration findet man im inzwischen auch auf deutsch verfügbarem Handbuch.

Im Blog Raspberry Pi Tutorials findet man eine Installations-Anleitung, die auch für den Banana Pi verwendbar ist. Ensprechend dem Handbuch (Punkt 2.3, 2.4) habe ich Seafile mit Nginx/HTTPS eingerichtet. Unter Punkt 2.10 findet man die Firewall-Einstellungen. Nach Freigabe des Ports 443 funktioniert der Fernzugriff per HTTPS auf die Fritzbox nicht mehr. Diese muss also auf einen anderen Port gelegt werden. Den Systemstart habe ich entsprechend Punkt 2.9, Abschnitt Für andere Debian-basierte Linux Distributionen eingerichtet.
Bei Problemen findet man im Netz genügend Informationen, Tipps für den Raspberry lassen sich meist auch für den Banana verwenden. Seit das Handbuch in deutsch verfügbar ist, ist dieses für mich erste Anlaufstelle. (Das Handbuch gibt es natürlich auch in Englisch, aber das ist nicht so meins…)
Meine Private Cloud läuft also bisher ohne Probleme. Inzwischen steht Seafile an der Schwelle zur Version 4, die weitere Verbesserungen mitbringt.

Private Cloud - Software (1)

Beim Betriebssystem für den Bananian Pi hat man wie so oft bei Linux die Qual der Wahl. Ich habe mich für Bananian Linux, ein für den Mini-Rechner modifiziertes Debian 7, entschieden. Die Installation ist simpel, die Iso-Datei herunterladen und per dd auf die SD-Karte kopieren. Zunächst sollte man einen Monitor und eine Tastatur anschließen, um evtl. Fehlermeldungen beim Booten beobachten zu können. Danach kann man das System über SSH bedienen. Nach dem ersten Start wird das Betriebssystem mit bananian-config konfiguriert. Unter anderem lässt sich die Video-Beschleunigung abschalten, sodass 970 MB Speicher zur Verfügung stehen.
Die über SATA angeschlossenen Festplatte habe ich in drei Partitionen geteilt, eine für den von außen zugänglichen Cloudspeicher, eine weitere für das “Inhouse-Backup” und die dritte für Multimedia-Dateien. Eingebunden werden die Partitionen wie üblich über die Datei fstab. Um die Festplatte in Standby zu setzen, habe ich das Programm hdparm installiert. Mit dem Eintrag spindown_time = 241 in der Datei /etc/hdparm.conf wird die Zeit der Untätigkeit bis zum Standby auf 30 Minuten gesetzt. Ein update-rc.d hdparm defaults sorgt für den Start des Programms beim Systemstart.
Wen’s stört, der kann auch noch das Geflacker der grünen LED abstellen. Wie es geht, kann man im Bananian-Forum nachlesen.
Für den Zugriff im internen Netz habe ich zunächst den NFS-Server installiert. Die Freigaben werden in der Datei /etc/exports/ eingerichtet. Für die Wiedergabe von Audio- und Video-Dateien auf den verschiedensten Endgeräten wird noch ein DLNA-Server benötigt. Diese Aufgabe übernimmt MiniDLNA (jetzt ReadyMedia), die Installation beschreibt K. Welzel in seinem Blog.
Soweit ein Überblick über die installierte Software auf meinem Banana Pi, es fehlt noch die Cloud-Software. Dazu folgt ein weiterer Blog-Artikel.