Mein eBook-Reader

Mittwoch, 22. Februar 2012

Ich hatte ja einen Erfahrungsbericht zu meinem eBook-Reader Sony PRS-T1 angekündigt. Hier also ein paar erste Eindrücke:
Seine eigentliche Funktion – das Darstellen von Büchern im epub-Format meistert das Gerät ohne nennenswerte Probleme. Das Blättern mit einem Wisch über den Touchscreen finde ich bequemer als irgend eine Taste zu suchen und zu drücken. Die Schriftgröße lässt gut sich der eigenen (nachlassenden) Optik anpassen. Das epub-Format kann keine Silbentrennung und das bremst den Lesefluss je nach Schriftgröße mehr oder weniger. Das wirkt umso störenden, wenn man wie ich Texte öfters mit LaTeX schreibt und daher ein “sauberes” Layout mit perfekter Silbentrennung usw. gewohnt ist. Inwieweit der Touchscreen verschmutzt und dies stört, kann jeder selbst beeinflussen. Pommes mit der Hand und eBook-Reader ist sicher keine ideale Kombination…
Das Lesen von PDF-Dateien habe ich auf Ausnahmen beschränkt. Es funktioniert einfach nicht gut. Auch beim vorhandenen Webbrowser kommt keine rechte Freude auf. Er ist auch eher ein Notbehelf. Das WLAN ist etwas schwach, so dass man sich nicht zu weit vom Router entfernen sollte. Zudem strapaziert es den Akku doch recht stark. Zur Audiofunktion kann ich nichts schreiben – ich nutze sie nicht. Als Mp3-Player ist mir das Gerät einfach zu unhandlich.

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LED-Schreibtischlampe

Sonntag, 15. Januar 2012

LED-Lampe

Auf meinem Computertisch steht eine Schreibtischlampe, welche eigentlich in den dunklen Jahreszeiten immer brennt. Darin werkelt(e) eine 12V/35W-Halogenlampe. Nun bewerben sämtliche Elektronik-Onlineshops die super stromsparenden und langlebigen und einfach wunderbaren LED-Lampen. Also muss ich das ja auch mal testen…
Ich habe mir für die benannte Leuchte bei ELV eine LED-Lampe bestellt: eine Delock Lighting G4 18x SMD warmweiß 3,5W. Aber kann eine 3,5W-LED eine 35W-Halogenlampe ersetzen?

  • Als Mutprobe habe ich die LED einfach mal in die Halogen-Fassung gesteckt. (Da die Halogen-Lampe ein 6.35-Fassung ist, musste ich die Drähte etwas aufbiegen.) Die LED leuchtet überraschend hell – und brummt. Ach ja – ist ja Wechselstrom.
  • Der Transformator in der Schreibtischlampe ist mit einer Leistung von 30/50W natürlich völlig überdimensioniert und braucht wahrscheinlich im Leerlauf mehr Strom als die LED.
  • Vor längerer Zeit habe ich mir eine Tastatur-Beleuchtung mit 10mm-Standard-LED gebastelt. Diese werden durch ein 12V-Steckernetzteil mit nachgeschaltetem Gleichrichter betrieben. Dieses Steckernetzteil hat auch noch genügend Leistung für die LED-Lampe. Also anschließen und testen. Die LED-Lampe leuchtet wieder sehr hell und ohne Brummen. Aber es liegen ca. 16V Gleichspannung an der Lampe an. Ob das gut ist?
  • Vier Volt Überspannung sind sicher für eine lange Lebensdauer der Lampe nicht förderlich. In der Bastelkiste fand ich noch einen L7812. Nach einiger Lötarbeit erhält die LED-Lampe jetzt mit Steckernetzteil, Gleichrichter, Elko und Spannungsregler genau 11,85V.

Die LED leuchtet mindestens genau so hell wie die Halogen-Lampe. Die Farbtemperatur (3000K) ist auch in Ordnung. Das ist natürlich mein subjektiver Eindruck. Wie lange muss ich nun leben, damit sich die Investition amortisiert? Bei drei Stunden Brenndauer an 200 Tagen im Jahr (im Winter ist es bestimmt mehr) ist man nach drei Jahren im Plus! Natürlich liegt das Plus eher im Cent- oder “ein paar Euro”-Bereich. Man kann auch noch über alles mögliche diskutieren – Herstellung, anteilige Versandkosten, tatsächliche Lebensdauer der verschiedenen Lampenarten usw. Aber wie gesagt, mir ging es einfach darum, den aktuellen Stand der LED-Technik zu testen. Dass man auch mitreden kann…

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