NAS4Free auf NAS-Server installiert

Dienstag, 21. Mai 2013

Meinen kleinen NAS-Server betreibe ich schon seit langem mit FreeNAS. Da habe ich mich kürzlich wieder mal an ein Update gewagt. Da mein FreeNAS zu alt war, musste ich praktisch eine Neuinstallation auf Version 8.3 durchführen. Das hat soweit auch geklappt. FreeNAS arbeitet jetzt mit Plugins für verschiedene Dienste. Das erschien mir alles etwas umständlich, zumal uPnP nicht so richtig wollte. Beim Suchen nach Hilfestellung stieß ich auf den den FreeNAS-Fork NAS4Free. Diese Server-Software ist eine Weiterentwicklung von FreeNAS nach dem bisherigen Prinzip – eine aufgeräumte Bedienoberfläche, alles Notwendige ist bereits integriert und einfach einzurichten. Es basiert auf FreeBSD und ist natürlich OpenSource.

Die Neuinstallation ist in wenigen Minuten erledigt und auch die vorhandenen Festplatten lassen sich ohne Datenverlust einbinden. Wenn man daran nicht wie ich schon vorher bei der FreeNAS-Installation gescheitert ist. Ich musste mein UFS-Filesystem neu formatieren. (Lt. Google bin ich aber nicht der Einzige, bei dem FreeNAS die UFS-Platten nicht erkannte.) Ein Backup hatte ich natürlich gemacht.

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Tablet-Erfahrungen

Mittwoch, 1. Mai 2013

Nach längerer Schaffenspause berichte ich heute von meinem neuen Tablet. Vor einigen Wochen konnte ich mich dann doch nicht mehr bremsen, mir so ein ein Gerät zuzulegen. (Ich habe ja sonst noch keine Rechner…!) Meine Wahl fiel auf das Asus MeMO Pad Smart 10 alias ME301T, damals kostete es noch 299 Euro. Inzwischen ist es evtl. etwas billiger zu haben. Auf die technischen Daten verzichte ich hier, die kann man auf diversen Webseiten finden, ebenso verschiedene Tests (z.B. auf onlinekosten.de oder computerbase.de)
Ich war etwas skeptisch wegen der Auflösung des Displays (1280×800), Retina ist ja in aller Munde. Aber diese Geräte hätten meinen preislichen Rahmen gesprengt und ein China-Tablet war mir dann doch zu riskant. Jedoch bin ich mit dem Display wie mit dem ganzen Gerät voll und ganz zufrieden. Ich nutze es vor allem zum Surfen, für Twitter, Facebook und E-Mail. Im Vergleich zu meinem eeePC, der eine Auflösung von 1024×768 (auch 10”) hat, ist es schärfer, heller und kontrastreicher. Auch die Grafikleistung ist wesentlich besser dank Nvidia-GPU. Die Wiedergabe von Videos ist in Ordnung, wobei ich dann doch lieber den Fernseher oder wenigstens den 24-Zoll-Monitor vorziehe. Für Audio sollte man Kopfhörer verwenden, sonst klingt es etwas flach und blechern. HD-Filme (aufgenommen mit Receiver, in mp4 konvertiert) über die Fritzbox gestreamt, funktionieren nur mit Aussetzern und Rucklern, was aber sicher am WLan liegt. Aufnahmen aus der Mediathek lassen sich per Stream problemlos anschauen. Höher aufgelöste Filme sollte man auf die SD-Karte kopieren (am besten direkt am PC, über WLan dauert’s…).
Die Bedienung klappt problemlos, das Tablet reagiert sofort, die Anzeige arbeitet flüssig. Ich habe noch meine Probleme mit Android dahingehend, dass alle Anwendungen im Hintergrund weiterlaufen und zum Teil ungefragt starten. Vorgestern gab es auch schon das zweite System-Update, diesmal auf Android 4.2.
Zusammengefasst kann ich das ASUS-Tablet empfehlen. Zwar fehlt mir der Vergleich zu anderen Geräten, aber für meine Zwecke ist es vollkommen ausreichend. In vielen Fällen ersetzt es bereits den PC, so dass dieser jetzt seltener eingeschaltet wird. E-Mails lesen, Informationen im Web finden usw. geht auf dem Tablet einfach schneller. Dank des 10,1”-Displays ist das Tablet für mich wesentlich komfortabler als ein Smartphone-Mäusekino.

Sichere Passwörter

Sonntag, 10. Februar 2013

Immer wieder aktuell: das Thema Sicherheit. Zuletzt war Twitter in den Schlagzeilen: Hacker stehlen 250.000 Passwörter In meinen Freundes- und Kollegenkreis stelle ich immer wieder fest, dass das Thema Sichere Passwörter noch immer nicht ernst genommen oder auch nicht richtig verstanden wird. Da findet man noch immer vierstellige Passwörter (die nur aus zwei unterschiedlichen Buchstaben bestehen!). Ich habe lange Zeit auch für viele Dienste und Anwendungen das gleiche Passwort benutzt. Inzwischen mache ich das nicht mehr und ändere auch die alten Passwörter Schritt für Schritt.
Aber bevor ich hier umständliche Erklärungen aufschreibe: Mein Tipp ist die Folge 104 vom Geekweek-Podcast. Nehmen Sie sich die Zeit und hören Sie sich wenigstens den Abschnitt über Passwörter einmal an. Einfach den Play-Button im Browser drücken! Und Sie werden hören, sichere Passwörter erstellen, nutzen und “merken” ist gar nicht so schwer…

PS: Ich nutze immer noch KeePass bzw. KeePassX – auch wenn’s stockhässlich aussieht. Dafür läuft das Programm auch auf Linux.

OpenELEC 2.0 RC1

Samstag, 6. Oktober 2012

Nach längerem Warten ist jetzt der erste Release-Kandidat der Version 2.0 von OpenELEC erschienen. Bisher hatte ich die Beta 7 auf den Ion-HTPC. Nun habe ich ein manuelles Update durchgeführt. Wie auf der Homepage beschrieben, habe ich zunächst das .xbmc-Verzeichnis gesichert und dann gelöscht. Leider funktionierten nach dem Update die neu installierten Addons teilweise nicht mehr. Vor allem die Musik-Addons machten Probleme. Dann habe ich ein Downgrade auf die Beta 7 gemacht und das gesicherte .xbmc-Verzeichnis zurück kopiert. Resultat: Nix ging mehr richtig. Das Ende vom Lied – ich habe einen Neuinstallation mit der RC1-Version durchgeführt. Ist jetzt bei mir nicht so schlimm, da ich meine Media-Dateien auf dem Server habe. Ich muss also nur die Grundeinstellungen durchführen und die Addons installieren. Nervig ist natürlich, dass bei einigen Addons Zugangsdaten eingetragen werden müssen. Hilfreich ist hier, eine Tastatur anzuschließen, damit man nicht alles mit der Fernbedienung eingeben muss.
Bei dieser Aktion fand ich ein neues Spotify-Addon (Version 1 Beta 2). Bei einem Klick auf einen Musiktitel stürzt diese Version bei mir ab. Ich habe wieder die Beta 1 von Spotimc installiert – die läuft. (Allerdings friert der HTPC nach dem Abspielen eines längeren Albums ein und benötigt ein Reset.)
Richtig dumm finde ich, dass man ein manuelles Update nur über Windows machen kann. Oder habe ich da was übersehen??

Memotoo vs. Google

Sonntag, 16. September 2012

Etwa zwei Jahren hatte ich einen Account bei Memotoo. Dort habe ich meine Adressen, meinen Kalender und die ToDo-Liste gespeichert. Memotoo kostet im Jahr zwölf Euro. Die dort gespeicherten Daten lassen sich auf die verschiedensten Smartphones synchronisieren. Das geht mehr oder weniger komfortabel, meist muss man die Aktivierung von Hand anstoßen oder einen Intervall einstellen. Das Web-Interface von Memotoo ist in Ordnung und lässt sich intuitiv bedienen. Allerdings war der Dienst auch einige Male für kurze Zeit nicht erreichbar.
Vor ein paar Tagen habe ich meine Adressen in das Gmail-Adressbuch ex- und dann importiert. Den Memotoo-Kalender hatte ich schon immer mit dem Google-Kalender synchronisiert. Der Vorteil des Ganzen liegt vor allem im Zusammenspiel mit einem Android-Smartphone. Man muss nur sein Google-Konto einrichten, alles Weitere geschieht fast ohne eigenes Zutun. Ob Adressen, Termine oder Notizen – alles ist nur Augenblicke später auf allen angemeldeten Geräten verfügbar. Zugegeben, die Google-Oberfläche sieht nicht so schön aus, es fehlen auch einige Funktionen. Aber für meine Zwecke reicht es allemal.
Wäre noch das Thema Datensicherheit. Sollte man seine Daten Google anvertrauen oder nicht? Ist Memotoo sicher(er)? Am Ende führt es zur Frage Cloud ja oder nein? Wenn man diesen Komfort nutzen will, muss man Zugeständnisse machen. Entscheiden muss jeder selbst.

Podcast-Hitliste

Dienstag, 21. August 2012

Inzwischen ist Podcast-Hören zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen geworden. Weil man beim Hören nebenbei soviel machen kann. Man kann auch viel machen und nebenbei Podcast hören. Wichtig ist nur, dass man bei der Haupt- oder Nebenbei-Beschäftigung das Hirn frei hat, um zuhören zu können. Gartenarbeit und Radfahren gehören zu dieser Kategorie Beschäftigungen.
Nun gibt es natürlich schon genügend Podcast-Verzeichnisse oder auch Seiten wie die Hörsuppe, die über Neues aus der deutschen Podcastszene informiert. Doch will ich meine Top-Ten der Podcasts hier einmal auflisten.

  • Biertaucher Podcast
    Der wöchentliche Podcast aus Wien über freie Software und andere Nerd-Themen
  • Binärgewitter
    Web, Technologie und OpenSource Software
  • C3D2 Podcast
    Radio & Podcasts vom CCC Dresden
  • Chaosradio
    Das monatliche Live-Talk-Radio auf Fritz
  • Computerclub Zwei
    Das Urgestein der Computer-Sendungen.
  • Couchpotatoes
    Charmantes Geschwätz mit Oliver und Andreas.
  • Das Computermagazin – B5 aktuell
    Ein * Download-Angebot des Bayerischen Rundfunks
  • DeimHart
    Podcast rund um Linux und Open Source
  • Die Nerdtanke
    Wir (Henning, Thomas und Arne) sind 3 Nerds und sprechen in Podcasts ueber Themen, die Nerds wie euch interessieren. Dazu gehören Technik, Internet, Spiele, Filme und alles was uns im Alltag sonst noch über den Weg läuft.
  • dradio-Computer und Kommunikation
    Die Beiträge der Sendung Computer und Kommunikation.
  • Einschlafen Podcast
    Langweilige Texte mit ruhiger Stimme vorlesen, damit Ihr besser einschlafen könnt, das ist mein Ziel!
  • Geek-Week
    Klatsch und Tratsch aus der Tech-Welt.
  • Nachtzug nach Hamburg < br/>_Eine Reise durch die Vielfalt aus Satire, Informationen, Soundseeing und Audioblog.
  • POFACS
    Der Podcast fuer alternative Computersysteme._
  • RadioTux
    Blog und Podcasting über Freie und Open Source-Software, Linux, Gesellschaftspolitsche Themen vieles mehr…
  • S9y Info Camp
    Der (inoffizielle) Serendipity-Podcast
  • Teezeit Talkradio
    Eiskalter Journalismus…mit Tee
  • WRINT
    Wrint ist eine Sammlung von Podcasts, in denen Holger Klein auf allerlei Wegen mit allerlei Menschen über allerlei Dinge redet.

Diese Liste ist alphabetisch geordnet und ohne persönliche Wertung. (Und es sind mehr als zehn Einträge!) Einfach reinhören und eine eigene Meinung bilden. Die Links verweisen meist auf die entsprechenden Startseiten, die Download-Feeds sind immerl eicht zu finden.
Als Podcatcher nutze ich den gPodder. Und zum Hören überspiele ich die Podcasts auf einen Sandisk Sansa Clip+.

OpenELEC - wieder zurück

Dienstag, 3. Juli 2012

Nachdem mein HTPC eine Zeit lang mit XBMCbuntu problemlos lief, habe ich doch wieder OpenELEC installiert. Gründe dafür waren die doch recht lange Bootzeit von XBMCbuntu und einfach die Neugier auf OpenELEC Version 2.0. Wobei die Version 2.0 immer noch Beta ist, also 1.95.4. Die Version 2.0 beinhaltet das aktuelle XBMC Eden
Die Installation verlief wieder schnell und reibungslos: Installationsdatei herunter laden, entpacken, mittels Script auf USB-Stick installieren. Stick in HTPC einstecken und booten, ein paar Fragen beantworten – Restart – fertig! (Ist in 15 Minuten alles erledigt!) In XBMC noch einige Details einrichten wie Sprache, Video und Audio, Netzwerk, Wettervorhersage, Datenquellen für Audio und Video (Server) und schon kann’s losgehen mit Film, Bilder und Musik.
Der HTPC startet bei mir mit einer m3u-Playlist , die einen Radio-Eintrag beinhaltet. Etwas 40 Sekunden nach Drücken des Startknopfes ertönt die Musik. Dabei dauert es schon einige Zeit, bis das BIOS geladen ist. Wenn die Preise der SSDs weiter fallen, könnte man ja mal eine kleine einbauen. Dann geht’s sicher noch schneller. Aber ob man jetzt um Sekunden feilschen muss, ist eine andere Frage.
Zusätzlich zu den vorhandenen Plugins habe ich das Spotify-Plugin Spotimc installiert. Das funktioniert allerdings nur mit einem Premium-Account. Ob man den braucht (und das Geld investieren will), muss jeder selbst entscheiden. Andererseits macht der Premium-Account erst richtig Sinn, wenn man auch im Wohnzimmer über eine ordentliche Anlage Musik hören kann.
Weiter habe ich mir das Radio-Addon installiert. Damit hat man Zugriff auf inzwischen über 7500 Sender – das sollte wohl reichen. Weitere Informationen auf radio.de.
Wer Fragen hat, Informationen sucht, weiter in XBMC “abtauchen” möchte, ist im XBMC-Forum (engl.) oder bei den XBMC-Nerds (deutsch) gut aufgehoben.

Sicherheit in der Wolke

Mittwoch, 16. Mai 2012

Das Fraunhofer Institut hat eine Studie über verschiedene Cloud-Dienste veröffentlicht. Wirklich gut und vor allem sicher ist laut dieser Studie keiner der Cloud-Dienste. Ich speichere nun meine Daten schon einige Zeit bei Wuala. Auch da gibt es natürlich Kritikpunkte. Also wie verhält man sich nun?
Ich gehe davon aus, dass die Verschlüsselung von Wuala für mich ausreichende Sicherheit bietet – auch wenn es nicht OpenSource ist. 100prozentige Sicherheit gibt es nicht. Mein Passwort hat natürlich wesentlich mehr als sechs Stellen. Hochsensible Daten wie Bankdaten und Passwörter speichere ich nicht im Klartext. Dazu habe ich den Password-Safe KeepassX, der die Passwort-Datei selbst verschlüsselt. Es gäbe noch die Variante, die Daten in einen zusätzlichen Truecrypt-Container abzulegen. Aber das ist dann schon wieder umständlich und kostet Zeit.
Auf jeden Fall sollte man den Sicherheitsgedanken immer im Hinterkopf behalten. Der große Teil der PC-Nutzer macht sich sicher kaum Gedanken über Sicherheit am Rechner. (Millionen von Windows-Nutzern haben sich noch nie daran gestört, dass der Quellcode nicht offen ist…) Es gilt auch beim Thema Cloud den richtigen Mittelweg zu finden

eBook-Reader Sony PRS-T1

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Frei nach dem Motto Man gönnt sich ja sonst nichts! habe mir wieder mal ein Spielzeug gekauft: den eBook-Reader PRS-T1 von Sony. Nach dem Lesen von ..zig Diskussionen zum Thema Sony vs. Kindle habe ich mich für den Sony entschieden.
Das erste kurze Fazit nach wenigen Tagen Benutzung: Das Lesen mit dem eBook-Reader macht Spaß. Ich habe mir erst mal eine Menge kostenloses Lesefutter herunter geladen, einfach nur zum Ausprobieren. In Zusammenhang mit Calibre lassen sich die verschiedenen Formate konvertieren und auf den Reader bringen. Einzig PDF-Dateien überzeugen mich nicht.
In absehbarer Zeit werde ich hier noch einen ausführlicheren Erfahrungsbericht schreiben. Wer inzwischen eine Frage hat, kann gerne in die Kommentare schreiben.

Erfahrungsbericht Kodean ir810

Dienstag, 6. Dezember 2011

Da das Internetradio Kodean ir810 noch bei Amazon erhältlich ist, schreibe ich hier ein paar Erfahrungen nach fast einem Jahr Nutzung. Kurz gesagt – das Internet-Radio macht was soll – nämlich Radio oder Musik wiedergeben – recht gut, ist aber teilweise sehr umständlich zu bedienen. Ich habe das Gerät im Schlafzimmer stehen, nutze es also als Einschlafhilfe, Musikberieselung beim Lesen und als Wecker. Als Datenquelle habe ich die USB-Festplatte an der Fritzbox eingerichtet. Nach dem Einschalten ertönt nach einigen Sekunden der zuletzt gehörte Radiosender. Mit der kleinen Fernbedienung kann man recht einfach andere Sender aus den Favoriten oder “Zuletzt gespielt” auswählen. Schlimmer wird’s, wenn man aus dem Angebot der tausenden Sender aus aller Welt etwas anderes aussuchen möchte. Mit dem kleinen Display macht das logischerweise keinen Spaß und dauert seine Zeit.

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