Mittwoch, 16. Mai 2012
Das Fraunhofer Institut hat eine Studie über verschiedene Cloud-Dienste veröffentlicht. Wirklich gut und vor allem sicher ist laut dieser Studie keiner der Cloud-Dienste. Ich speichere nun meine Daten schon einige Zeit bei Wuala. Auch da gibt es natürlich Kritikpunkte. Also wie verhält man sich nun?
Ich gehe davon aus, dass die Verschlüsselung von Wuala für mich ausreichende Sicherheit bietet – auch wenn es nicht OpenSource ist. 100prozentige Sicherheit gibt es nicht. Mein Passwort hat natürlich wesentlich mehr als sechs Stellen. Hochsensible Daten wie Bankdaten und Passwörter speichere ich nicht im Klartext. Dazu habe ich den Password-Safe KeepassX, der die Passwort-Datei selbst verschlüsselt. Es gäbe noch die Variante, die Daten in einen zusätzlichen Truecrypt-Container abzulegen. Aber das ist dann schon wieder umständlich und kostet Zeit.
Auf jeden Fall sollte man den Sicherheitsgedanken immer im Hinterkopf behalten. Der große Teil der PC-Nutzer macht sich sicher kaum Gedanken über Sicherheit am Rechner. (Millionen von Windows-Nutzern haben sich noch nie daran gestört, dass der Quellcode nicht offen ist…) Es gilt auch beim Thema Cloud den richtigen Mittelweg zu finden
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Frei nach dem Motto Man gönnt sich ja sonst nichts! habe mir wieder mal ein Spielzeug gekauft: den eBook-Reader PRS-T1 von Sony. Nach dem Lesen von ..zig Diskussionen zum Thema Sony vs. Kindle habe ich mich für den Sony entschieden.
Das erste kurze Fazit nach wenigen Tagen Benutzung: Das Lesen mit dem eBook-Reader macht Spaß. Ich habe mir erst mal eine Menge kostenloses Lesefutter herunter geladen, einfach nur zum Ausprobieren. In Zusammenhang mit Calibre lassen sich die verschiedenen Formate konvertieren und auf den Reader bringen. Einzig PDF-Dateien überzeugen mich nicht.
In absehbarer Zeit werde ich hier noch einen ausführlicheren Erfahrungsbericht schreiben. Wer inzwischen eine Frage hat, kann gerne in die Kommentare schreiben.
Dienstag, 6. Dezember 2011
Da das Internetradio Kodean ir810 noch bei Amazon erhältlich ist, schreibe ich hier ein paar Erfahrungen nach fast einem Jahr Nutzung. Kurz gesagt – das Internet-Radio macht was soll – nämlich Radio oder Musik wiedergeben – recht gut, ist aber teilweise sehr umständlich zu bedienen. Ich habe das Gerät im Schlafzimmer stehen, nutze es also als Einschlafhilfe, Musikberieselung beim Lesen und als Wecker. Als Datenquelle habe ich die USB-Festplatte an der Fritzbox eingerichtet. Nach dem Einschalten ertönt nach einigen Sekunden der zuletzt gehörte Radiosender. Mit der kleinen Fernbedienung kann man recht einfach andere Sender aus den Favoriten oder “Zuletzt gespielt” auswählen. Schlimmer wird’s, wenn man aus dem Angebot der tausenden Sender aus aller Welt etwas anderes aussuchen möchte. Mit dem kleinen Display macht das logischerweise keinen Spaß und dauert seine Zeit.
"Erfahrungsbericht Kodean ir810" vollständig lesen
Dienstag, 29. November 2011
Die Hörsuppe ist eine Art Programmvorschau für aktuell erscheinende Podcasts. Christian Bednarek betreibt dieses Blog und kommentiert die Podcasts kurz, “unabhängig, unpolitisch und unfähig” – wie er selber schreibt. Ich habe mir gleich mal den RSS-Feed abonniert und auf Grund dessen meinen Podcast-Catcher gPodder um einige Einträge erweitert.
Sicher werde ich nicht alles Neue auf Dauer hören können oder wollen, zumal man ja “nebenbei” auch mal noch was anderes vorhat als Podcast hören!
Sonntag, 20. November 2011
Der Linux-Benutzer gilt ja allgemein als geizig, als einer, der keinen Cent für die von ihm benutzte Software ausgibt. Dass dem nicht so ist, zeigen z.B. die Verkaufspreise des Humble Bundle. Aber vom Programmieren von OpenSource-Software, vom Bloggen oder Podcasten wird man im Allgemeinen nicht reich. Eine Anerkennung der geleisteten Arbeit tut jedoch immer gut und motiviert zum Weitermachen. Um den Machern von Blogs, Podcasts etc. quasi virtuell auf die Schulter zu klopfen, kann man Flattr benutzen. Flattr ist ein Social Paymant- bzw. Micropayment-Dienst.
Und das geht nun ganz einfach: Sie laden Ihr Flattr-Konto auf und legen einen Betrag fest, den Sie monatlich ‘flattrn’ wollen – sagen wir zwei Euro. Sind sie nun auf einer Seite mit einem Flattr-Button und Sie finden diese ‘flattr-würdig’, klicken Sie auf den Button. Ihre angeklickten Seiten werden von Flattr gezählt und Ihre zwei Euro werden durch die Klicks geteilt. Bei fünf angeklickten Seiten bekommt also jeder – richtig: 40 Cent. Das ist nicht viel, aber auch hier gilt: die Menge macht’s (hoffentlich).
Ich höre viele Podcasts, lese manchen Blog, aber tue mich immer schwer, Kommentare zu schreiben. In Flattr sehe ich eine Möglichkeit, das Gehörte oder Gelesene (positiv) zu bewerten. Und ich leiste damit eine winzige finanzielle Unterstützung zur Deckung der anfallenden Unkosten.
Hier schreibe ich nun nicht wie so oft “Probieren Sie’s aus!”, sondern diesmal heißt es: Machen Sie mit!
Mittwoch, 2. November 2011
Vor einigen Tagen stieß ich auf die Meldung, das Serendipity in der Version 1.6 verfügbar ist. Den Namen hatte ich schon mal gelesen, als ich auf der Suche nach Blog-Software war. Aber da mir damals schon der Name zu kompliziert war, musste es die Software selber ja auch sein. Jetzt habe ich mich ein bisschen eingelesen und festgestellt, Serendipity könnte mir gefallen.
Dieses Blog betreibe ich seit 2008 mit Textpattern, auch die Homepage der Firma läuft inzwischen zwei Jahre damit. Nach diesen gefühlten Ewigkeiten könnte ich ja mal was Neues ausprobieren?!
Bei tiefgreifenden Fragen zu Textpattern machen sich dann doch meine mangelhaften Englischkenntnisse bemerkbar. Zu Serendipity gibt es auf jeden Fall erst mal ein deutsches Buch für Einsteiger und Profis. Da werde ich mich mal einlesen und dann in den kalten Wintertagen einen Versuch starten. Den letzen Anschub gab mir die Ausgabe 9 des (Inoffiziellen) Serendipity-Podcasts. Also denn, frei nach dem Motto: Wer rastet, der rostet. (Gilt auch fürs Hirn!)
Das Ergebnis ist ja irgendwann hier zu sehen.
Freitag, 28. Oktober 2011
Wenn ich am Rechner sitze, höre ich meist Internet-Radio. Ich bin ja Klassik-Fan, höre aber auch gerne “andere” Musik. Zum Nebenbei-Hören eignet sich am besten Radio ohne Moderation. Swiss-Classic, -Pop und -Jazz sind meine Lieblingssender.
Nun aber zum Thema: Meist nimmt man den favorisierten Musikspieler = Audioplayer (bei mir im Moment Quodlibet) und erstellt eine Playlist mit den Radioprogrammen. Und diese Playlist ist irgendwann wundersam einfach überschrieben oder weg…
Ein feines Programm zum Radio hören ist Radio Tray. Wie der Name schon sagt, findet man das Programm nach dem Start im Tray. Man kann beliebig viele Sender “einstellen”, umschalten, stummschalten. Der Ressourcen-Verbrauch ist gering und es macht nicht mehr und nicht weniger als das, was es soll: Radio spielen.
Auf Archlinux läuft es unter Gnome 3 und XFCE, auf dem eee-PC unter Sabayon problemlos.
Wie immer: Ausprobieren!
Montag, 24. Oktober 2011
Für meinen HTPC habe ich mir noch die Hama MCE Remote Control gekauft. Die Fernbedienung funktioniert auf Anhieb, nur der Button Rechte Maustaste hat eine falsche Funktion. Nach einigem Foren-Suchen fand ich heraus, dass die Taste für’s Fernsehprogramm die gewünschte Funktion (Kontextmenü) hat.
Hat man sich an die Fernbedienung gewöhnt, lässt sich das XBMC ganz gut bedienen. Zur Eingabe mehrerer längerer Benutzernamen und Passwörter kann man ja schnell mal eine richtige Tastatur anstöpseln.
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Beim Googeln bin ich zufällig auf OpenELEC gestoßen. OpenELEC – oder ausgeschrieben: Open Embedded Linux Entertainment Center – ist eine Linux-Variante, die einzig und allein dazu dient, XBMC "am Leben zu erhalten". Der Download hat eine Größe von ca. 110 MB, inlusive XBMC. Es gibt eine speziell für mein Zotac-Motherboard mit ION-CPU angepasste Version. Mit dem mitgelieferten Installations-Script wird das Ganze auf einen USB-Stick kopiert und von diesem auf den HTPC installiert. Das geht alles problemlos und sehr zügig vonstatten.
"HTPC mit OpenELEC" vollständig lesen
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Na gut, soo geheim ist es jetzt auch wieder nicht: Vergessen sie die Backups nicht!
Ich habe es wieder am eigenen Leibe bzw. Rechner erfahren müssen! Um meine Adressdaten in Memotoo mit dem Thunderbird abzugleichen, habe ich entsprechend der Memotoo-Empfehlung Zindus installiert. Nachdem ich zwei oder dreimal nacheinander diese Synchronisation durchgeführt hatte, waren meine Adressdaten in Memotoo weg… Ist ja nicht so schlimm, dachte ich: Daten aus Thunderbird exportiert (als LDIF) und in Memotoo importiert. Das hat auch geklappt, nur waren bei allen Adressen die Geburtsdaten weg. Diese hatte ich zwar noch auf dem Smartphone, habe mir aber nicht getraut, das ganze per Synchronisation zu reparieren. Die Daten in Memotoo waren ja neueren Datums, also wäre die Synchronisation genau verkehrt herum gelaufen. Also habe ich die Geburtstage händig eingetragen. Dauer ja nicht lange bei über 100 Adressen!
Die Backup-Funktion in Memotoo habe ich inzwischen auch gefunden und jetzt auch genutzt…