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Wetterdaten aufzeichen (2)

Mein Raspberry Pi wurde nun noch um ein Barometer-Modul ergänzt. Der Nachbau gestaltet sich einfach – entsprechend der Anleitung von Martin Kompf. Der Schaltkreis BMP180 von Bosch ist allerdings bei den bekannten Elektronik-Versendern nicht zu finden. Aber auf Ebay wird man fündig – entweder ganz billig und lange warten aus Fernost oder teurer und schneller aus Deutschland. Der Schaltkreis ist bereits auf einer kleinen Platine mit den notwendigen Bauelementen verlötet. Noch eine Lochrasterplatte und eine Steckerleiste dazu – mehr als 10 Euro muss man für das Barometer nicht investieren. Die Inbetriebnahme und Kalibrierung ist auf den genannten Seite ebenfalls gut beschrieben.
Der BMP180 hat übrigens auch einen Temperatur-Sensor. Liest man den aus, stellt man fest, dass der Raspi im Gehäuse – je nach Belastung – doch recht warm werden kann.
Die Ergebnisse meiner Messungen finden Sie auf meiner Wetterseite.

Wetterdaten aufzeichnen

Wer wie ich am Tag gefühlte 100mal auf seine Wetterstation schaut, kommt irgendwann auf die Idee, die Wetterdaten irgendwie per Computer zu erfassen und auszuwerten. Also die entsprechenden Begriffe in die Suchmaschine Ihres Vertrauens eingeben und los geht’s:
Meine nicht mehr ganz neue Wetterstation von ELV erhält ihre Daten von einem Kombisensor KS200. ELV bietet dazu den USB-Wetterdaten-Empfänger USB-WDE1-2 an. Dieser muss nun an einen Rechner angeschlossen werden. Dazu ist ein Raspberry Pi ideal geeignet, zumal ein solcher bei mir schon rund um die Uhr vor sich hinwerkelt.
Wie man das Ganze nun installiert, welche Software man braucht, was man konfigurieren muss und kann, findet man unter anderem auf den Webseiten von Jörg Hameister und Martin Kompf. Nach diesen Anleitungen hat die Installation von Hard- und Software und damit das Aufzeichnen der Wetterdaten auf Anhieb geklappt. Eine Unmenge von Möglichkeiten zur Speicherung und Darstellung der Daten bietet das gut dokumentierte Open-Source-Programm RRDtool.
Um die Daten meiner Wetterstation auf meine Homepage zu bringen, generiert der Raspberry Pi alle 15 Minuten per Cronjob die aktuellen Grafiken und lädt sie mit rsync/ssh auf den Webserver. Auf meiner Wetterseite sind so immer die aktuellen Auswertungen zu finden.
Der nächste Schritt ist schon in Arbeit – die Ergänzung der Wetterstation mit einem Barometer, realisiert mit dem Luftdrucksensor BMP180. Die entprechende Anleitung findet man ebenfalls auf der Homepage von Martin Kompf.
Später könnte der Kombisensor KS200 noch gegen einen KS300 ausgetauscht werden. Der KS300 besitzt zusätzlich zum Temperatur-, Luftfeuchte und Windsensor des KS200 noch einen Regensensor. Und vielleicht kennt noch jemand ein Programm, mit dem man am PC das gewünschte Wetter selbst einstellen kann…

OmniRom auf Asus MemoPad ME 301T

Seit längerer Zeit nutze ich ein Tablet von Asus und zwar das MemoPad ME301T. Mein Basteltrieb lies mich immer wieder mal nach einem alternativen ROM wie zum Beispiel CyanogenMod Ausschau halten. Mein Tablet wird aber dort nicht offiziell unterstützt. Sicher ist es mittlerweile auch zu alt. Dieser Tage stieß ich auf OmniRom. OmniRom ist eine Abspaltung vom inzwischen kommerziellen CyanogenMod, wird von der Community gepflegt und unterstützt das ME301T. Mit Hilfe von Google DuckDuckGo habe ich die nötigen Informationen gefunden und mich dann ans Werk gemacht.

Ich bin dabei wie folgt vorgegangen:

"OmniRom auf Asus MemoPad ME 301T" vollständig lesen

OpenMediaVault

Mein NAS-Server startete bisher von einer SD-Karte – das dauerte eine gefühlte Ewigkeit. (Aus Energiespargründen läuft der Server nicht rund um die Uhr.) Also habe ich mir bei ebay eine 15 GB-Festplatte (2,5”) für ‘nen Zehner ersteigert, um darauf das NAS-Betriebssystem zu installieren. Wenn nun schon mal eine Neuinstallation ansteht, kann man sich ja auch mal umschauen, was es sonst noch so an NAS-Betriebssystemen gibt. Meine Wahl fiel diesmal auf OpenMediaVault (OMV). Der Entwickler der auf Debian basierenden hatte früher an FreeNAS mitgearbeitet. Weitere Infos dazu bietet die Wikipedia. Ich fühle mich bei einem Linux-System dann doch wesentlich heimischer als auf einem auf FreeBSD basierenden System. Vor allem, wenn man doch einmal (per SSL) auf die Kommandozeile muss. Obwohl letzteres im normalen Gebrauch eigentlich nicht nötig sein dürfte.

Die Installation ist problemlos zu bewerkstelligen, entsprechende Anleitungen sind im Internet zu finden, z.B. hier.

"OpenMediaVault" vollständig lesen

Kalender- und Adressbuch-Probleme

Wie berichtet, habe ich meine Kalender und Kontaktdaten mit Owncloud auf Uberspace verwaltet. Das hat ganz gut funktioniert – bis Owncloud auf die Version 6 geupdatet wurde. Danach konnte ich im Adressbuch keine Kontakte mehr anlegen oder bearbeiten. Alle Versuche, auch eine Neuinstallation oder die Installation des Daily builds scheiterten, ob mit SQLite oder MySQL. Auf einem anderen Uberspace-Account funktionierte das ganze testweise einwandfrei, doch auf meinem Account klappt es nicht. Also suchte ich nach einer anderen Möglichkeit, meine Daten zu verwalten und fand den Baikal CalDAV und CardDAV-Server. Der lässt sich einfach installieren und tut was, was er soll. Aber Baikal ist eben nur ein Server und bietet keine Bearbeitungsmöglichkeiten für Adressen und Termine.
Zur Synchronisation auf den Android-Geräten habe ich jetzt DavDroid installiert. Die App gibt es kostenlos auf F-Droid. Auf dem Windows-PC in der Firma nutze ich Thunderbird mit Lightning, hier lassen sich ebenfalls die DAV-Konten einbinden. Problematisch wird es auf den Linux-Rechnern, wo ich eigentlich Claws-Mail zur E-Mail-Verwaltung nutze. Dessen Plugin vcalendar kann nicht mit dem CalDAV-Server kommunizieren. Unter XFCE/Gnome gibt es meines Wissens nur Thunderbird und Evolution. Letzteres sagt mir absolut nicht zu und Thunderbird hatte letzthin ja auch Probleme gemacht. Aber um nicht ewig Zeit zu vertrödeln, habe ich erstmal den Donnervogel auf meinen PC zurück geholt.
Es ist also schon ein etwas komplizierteres Unterfangen, wenn man wenigstens einen Teil seiner persönlichen Daten selber verwalten und diese dann auch noch Plattform übergreifend bearbeiten möchte.

Claws-Mail ersetzt Thunderbird

Nach dem Umzug zu uberspace habe ich auch meine IMAP-Konten transferiert. Eine Anleitung dazu findet sich im Wiki der Ubernauten. Danach begann mein Thunderbird rumzuzicken. Ich lasse verschiedene Mail-Adressen nur noch – wie empfohlen – in Unterverzeichnisse sortieren, Thunderbird hatte Probleme mit diesen Verzeichnissen. Da ich den ganzen zusätzlichen Schnickschnack wie Feed- und News-Reader, Twitter- und IRC-Client usw. beim Thunderbird nicht brauche, da ich dafür seperate Lösungen nutze, bin ich auf eine reines E-Mail-Programm umgestiegen. Ich nutze jetzt Claws-Mail, ein gut “abgehangenes” Programm, das eine Menge an Optionen zum Verwalten von E-Mails bietet. Natürlich erfordert eine Umstellung immer etwas Einarbeitung, wobei das reine Abrufen von E-Mails natürlich sofort klappt.
Man kann zum Beispiel verschiedene Verarbeitungsregeln einrichten, damit E-Mails automatisch sortiert, gelöscht o. ä. werden. Claws-Mail hat eine Menge eingebauter Funktionen und es unterstützt Plugins und Erweiterungen. So lassen sich Plugins wie HTML-Ansicht, Junk-Filter und vieles mehr einfach aktivieren. Natürlich bietet Claws-Mail auch Plugins zur PGP-Verschlüsselung – wenn man denn endlich jemand gefunden hat, der in der Lage ist, verschlüsselte E-Mails zu senden und zu empfangen.
Claws-Mail gibt es nicht nur für Linux, sondern auch für Windows und Mac OS X.