Skip to content

OmniRom auf Asus MemoPad ME 301T

Seit längerer Zeit nutze ich ein Tablet von Asus und zwar das MemoPad ME301T. Mein Basteltrieb lies mich immer wieder mal nach einem alternativen ROM wie zum Beispiel CyanogenMod Ausschau halten. Mein Tablet wird aber dort nicht offiziell unterstützt. Sicher ist es mittlerweile auch zu alt. Dieser Tage stieß ich auf OmniRom. OmniRom ist eine Abspaltung vom inzwischen kommerziellen CyanogenMod, wird von der Community gepflegt und unterstützt das ME301T. Mit Hilfe von Google DuckDuckGo habe ich die nötigen Informationen gefunden und mich dann ans Werk gemacht.

Ich bin dabei wie folgt vorgegangen:

"OmniRom auf Asus MemoPad ME 301T" vollständig lesen

OpenMediaVault

Mein NAS-Server startete bisher von einer SD-Karte – das dauerte eine gefühlte Ewigkeit. (Aus Energiespargründen läuft der Server nicht rund um die Uhr.) Also habe ich mir bei ebay eine 15 GB-Festplatte (2,5”) für ‘nen Zehner ersteigert, um darauf das NAS-Betriebssystem zu installieren. Wenn nun schon mal eine Neuinstallation ansteht, kann man sich ja auch mal umschauen, was es sonst noch so an NAS-Betriebssystemen gibt. Meine Wahl fiel diesmal auf OpenMediaVault (OMV). Der Entwickler der auf Debian basierenden hatte früher an FreeNAS mitgearbeitet. Weitere Infos dazu bietet die Wikipedia. Ich fühle mich bei einem Linux-System dann doch wesentlich heimischer als auf einem auf FreeBSD basierenden System. Vor allem, wenn man doch einmal (per SSL) auf die Kommandozeile muss. Obwohl letzteres im normalen Gebrauch eigentlich nicht nötig sein dürfte.

Die Installation ist problemlos zu bewerkstelligen, entsprechende Anleitungen sind im Internet zu finden, z.B. hier.

"OpenMediaVault" vollständig lesen

Kalender- und Adressbuch-Probleme

Wie berichtet, habe ich meine Kalender und Kontaktdaten mit Owncloud auf Uberspace verwaltet. Das hat ganz gut funktioniert – bis Owncloud auf die Version 6 geupdatet wurde. Danach konnte ich im Adressbuch keine Kontakte mehr anlegen oder bearbeiten. Alle Versuche, auch eine Neuinstallation oder die Installation des Daily builds scheiterten, ob mit SQLite oder MySQL. Auf einem anderen Uberspace-Account funktionierte das ganze testweise einwandfrei, doch auf meinem Account klappt es nicht. Also suchte ich nach einer anderen Möglichkeit, meine Daten zu verwalten und fand den Baikal CalDAV und CardDAV-Server. Der lässt sich einfach installieren und tut was, was er soll. Aber Baikal ist eben nur ein Server und bietet keine Bearbeitungsmöglichkeiten für Adressen und Termine.
Zur Synchronisation auf den Android-Geräten habe ich jetzt DavDroid installiert. Die App gibt es kostenlos auf F-Droid. Auf dem Windows-PC in der Firma nutze ich Thunderbird mit Lightning, hier lassen sich ebenfalls die DAV-Konten einbinden. Problematisch wird es auf den Linux-Rechnern, wo ich eigentlich Claws-Mail zur E-Mail-Verwaltung nutze. Dessen Plugin vcalendar kann nicht mit dem CalDAV-Server kommunizieren. Unter XFCE/Gnome gibt es meines Wissens nur Thunderbird und Evolution. Letzteres sagt mir absolut nicht zu und Thunderbird hatte letzthin ja auch Probleme gemacht. Aber um nicht ewig Zeit zu vertrödeln, habe ich erstmal den Donnervogel auf meinen PC zurück geholt.
Es ist also schon ein etwas komplizierteres Unterfangen, wenn man wenigstens einen Teil seiner persönlichen Daten selber verwalten und diese dann auch noch Plattform übergreifend bearbeiten möchte.

Claws-Mail ersetzt Thunderbird

Nach dem Umzug zu uberspace habe ich auch meine IMAP-Konten transferiert. Eine Anleitung dazu findet sich im Wiki der Ubernauten. Danach begann mein Thunderbird rumzuzicken. Ich lasse verschiedene Mail-Adressen nur noch – wie empfohlen – in Unterverzeichnisse sortieren, Thunderbird hatte Probleme mit diesen Verzeichnissen. Da ich den ganzen zusätzlichen Schnickschnack wie Feed- und News-Reader, Twitter- und IRC-Client usw. beim Thunderbird nicht brauche, da ich dafür seperate Lösungen nutze, bin ich auf eine reines E-Mail-Programm umgestiegen. Ich nutze jetzt Claws-Mail, ein gut “abgehangenes” Programm, das eine Menge an Optionen zum Verwalten von E-Mails bietet. Natürlich erfordert eine Umstellung immer etwas Einarbeitung, wobei das reine Abrufen von E-Mails natürlich sofort klappt.
Man kann zum Beispiel verschiedene Verarbeitungsregeln einrichten, damit E-Mails automatisch sortiert, gelöscht o. ä. werden. Claws-Mail hat eine Menge eingebauter Funktionen und es unterstützt Plugins und Erweiterungen. So lassen sich Plugins wie HTML-Ansicht, Junk-Filter und vieles mehr einfach aktivieren. Natürlich bietet Claws-Mail auch Plugins zur PGP-Verschlüsselung – wenn man denn endlich jemand gefunden hat, der in der Lage ist, verschlüsselte E-Mails zu senden und zu empfangen.
Claws-Mail gibt es nicht nur für Linux, sondern auch für Windows und Mac OS X.

Geburstage im Android-Kalender

Owncloud zeigt Geburtstage, die in den Kontakten erfasst sind, automatisch im Kalender an – so wie man es vom Google-Kalender auch kennt. Allerdings werden diese Termine nicht im Kalender gespeichert und somit beim Synchronisieren mit den Android-Geräten auch nicht übertragen. Abhilfe schafft hier die App EboBirthday. Die App liest auf dem Android-Gerät ebenfalls Kontaktdaten aus und speichert die Geburtstage in einem beliebigen Kalender. Man erstellt also auf dem Tablet oder Smartphone einen neuen Kalender (z.B. Geburtstage) und lässt EboBirthday seine Arbeit tun. Diesen Geburtstagskalender sollte man von der Synchronisierung ausschließen oder nicht in Owncloud anzeigen lassen, damit dort die Geburtstage nicht doppelt erscheinen.
Hier noch die Quelle mit weiteren Tipps: http://www.pocketpc.ch

Owncloud und Android

Adressdaten und Kalender sind in Owncloud aktualisiert. Damit lässt sich arbeiten. Freilich fehlt Owncloud noch einiges an Komfort im Vergleich zu den Google-Diensten. Aber wie oft sucht man am Rechner nach Kontaktdaten oder wie oft aktualisiert man seinen Kalender? Das ist doch meist überschaubar. Owncloud ist zudem in ständiger Weiterentwicklung, so dass noch die eine oder andere Verbesserung zu erwarten ist.
Nun müssen die Daten noch mit dem Smartphone und dem Tablet synchronisiert werden. Das funktioniert mit den beiden Android-Apps CardDAV-Sync und CalDAV-Sync. Von CardDAV-Sync gibt es eine kostenlose (Beta-)Version, CalDAV schlägt mit knapp drei Euro zu buchen. Da kann man vielleicht verkraften…
Über die Einrichtung dieser Apps findet man bereits genügend Hilfe im Netz, zum Beispiel auf tuxanddroid.de. Auf den Android-Geräten sollte man die Synchronisation mit dem Google-Kalender und -Adressen abschalten. Dann kann man diese auch bei Google entfernen. Ein komplette Abschaltung der Google-Synchronisation macht wenig Sinn, da man dann auch seine (gekauften) Apps nicht mehr synchron halten könnte.
Wie gesagt, das Ganze bietet nicht den Komfort der Google-Dienste. Dazu kommt noch der Aufwand der Einrichtung des ganzen Systems. Dafür hat man seine Daten auf dem eigenen Server oder beim Hoster des Vertrauens. Es muss jeder selber entscheiden, was ihm wichtiger ist.