Skip to content

Mein eBook-Reader

Ich hatte ja einen Erfahrungsbericht zu meinem eBook-Reader Sony PRS-T1 angekündigt. Hier also ein paar erste Eindrücke:
Seine eigentliche Funktion – das Darstellen von Büchern im epub-Format meistert das Gerät ohne nennenswerte Probleme. Das Blättern mit einem Wisch über den Touchscreen finde ich bequemer als irgend eine Taste zu suchen und zu drücken. Die Schriftgröße lässt gut sich der eigenen (nachlassenden) Optik anpassen. Das epub-Format kann keine Silbentrennung und das bremst den Lesefluss je nach Schriftgröße mehr oder weniger. Das wirkt umso störenden, wenn man wie ich Texte öfters mit LaTeX schreibt und daher ein “sauberes” Layout mit perfekter Silbentrennung usw. gewohnt ist. Inwieweit der Touchscreen verschmutzt und dies stört, kann jeder selbst beeinflussen. Pommes mit der Hand und eBook-Reader ist sicher keine ideale Kombination…
Das Lesen von PDF-Dateien habe ich auf Ausnahmen beschränkt. Es funktioniert einfach nicht gut. Auch beim vorhandenen Webbrowser kommt keine rechte Freude auf. Er ist auch eher ein Notbehelf. Das WLAN ist etwas schwach, so dass man sich nicht zu weit vom Router entfernen sollte. Zudem strapaziert es den Akku doch recht stark. Zur Audiofunktion kann ich nichts schreiben – ich nutze sie nicht. Als Mp3-Player ist mir das Gerät einfach zu unhandlich.

Zum Verwalten meiner elektronischen Bücher auf dem Linux-Rechner nutze ich Calibre. Dieses Programm – erhältlich für Linux, OS X und Windows – wird sehr aktiv weiterentwickelt. Die Anbindung des Reader an Calibre über WLAN klappt problemlos. Die Bücher werden dann über den Browser übertragen. Einfacher und schneller geht das Übertragen per USB. Außerdem muss der eBook-Reader ja auch mal geladen werden.
Dann war da noch dieser DRM- Sch… Schutz. Ich hatte keine Lust zu recherchieren, ob das mit Linux aktiviert kann. Also habe ich mein Windows gestartet (war schon leicht angerostet) und diese Adobe-Sache entsprechend der Anleitung eingerichtet. Dann habe ich meiner Frau ein Buch bei Libri.de gekauft. Seitdem habe ich meinen eBook-Reader nicht mehr gesehen…
Nun ja, das ist leicht übertrieben. Aber die Tatsache, dass meine Frau mit dem Gerät gleich zurecht kam und bisher nicht über irgendwelche Bedien- und andere Probleme geklagt hat, soll nicht unerwähnt bleiben.
Was ich noch nicht geschafft habe, ist das Lesen eines eBooks im HTML-Foramt, wie sie z.B. Galileo Press anbietet. Ein Browser wäre ja vorhanden, aber man kann damit keine Offline-HTML-Dateien öffnen.
Fazit:
Der eBook-Reader Sony PRS-T1 erfüllt meine Erwartungen in Sachen elektronisches Buch zum großen Teil. Zum ermüdungsfreien Lesen von Büchern im epub-Format eignet er sich sehr gut. Das WLAN und die Audio-Funktion hätte man sich m. E. sparen können, sicher gibt es aber auch Anwender, die diese Funktionen nutzen. Auf den Touchscreen möchte ich nicht verzichten. PDF-Dateien lassen sich zwar anschauen, aber ein flüssiges Lesen dieser klappt eher weniger. Einen Vergleich zum Kindle habe ich nicht, kann deshalb zu diesem Für-und-Wider-Glaubenskrieg keine Meinung abgeben.

Nachtrag:
Ich habe mir eine Leselampe zum Reader gekauft. Es ist eine LED-Lampe mit AAA-Batterien. Diese ist jedoch schon ziemlich schwer und hält deshalb nicht mehr so sicher am Reader. Vielleicht sollte man sich eine solche mit Knopfzelllen zulegen.
Kostenloses Lesefutter, Informationen und ein Forum zum Thema Sony-Reader finden Sie im Reader Club von Sony,
Und NEIN, ich habe mein Lesegerät noch nicht gerootet…

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Textile-Formatierung erlaubt
Formular-Optionen