Renovieren heute

Samstag, 25. Februar 2012

Wir haben unser Wohnzimmer komplett renoviert. Mit Tapete, Kleister, Farbe, Fußboden, Panelen und allem, was man so alles braucht. Das kennt man ja. Eine neue Wohnwand haben wir uns nach …zig Jahren auch geleistet. Doch heutzutage braucht man mehr: Lautsprecherkabel, Audiokabel, Videokabel, Netzwerkkabel, Netzkabel… Das gilt es auf jeden Fall rechtzeitig zu planen. Die Lautsprecher der 5.1-Anlage wollen versorgt werden. Aktuelle Fernseher, BluRay-Player, Sat-Receiver, AV-Receiver, HTPC – alle wollen Sie ans Netz. Nun bin ich kein Freund von WLan. Wo es geht, wird fest verkabelt. Das ist sicherer und schneller. Um so wenig wie möglich Kabel verlegen zu müssen, habe ich mir einen Gigabit-5-Port-Switch zugelegt und diesen hinter der Wohnwand verstaut. Letztlich ist man ja immer nur mit einem der genannten Geräte im Internet oder am Server. Und dass dicke, fette Scart-Kabel und Chinch-Stecker (fast) ausgestorben sind, vereinfacht die Sache ebenfalls. Optische Verbindungen und HDMI-Kabel sparen Platz. Trotzdem braucht man auch dafür Stauraum. Denn meistens sind die Strippen zu lang und der Rest muss irgendwo hin. Ich konfektioniere mir zwar meine Netzwerkkabel selbst, aber mit Toslink oder HDMI geht das nicht. Planen Sie also die ganze Verkabelung rechtzeitig und gründlich, das alles muss ja auch von der “besseren Hälfte” abgenommen werden! Aber eines kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung garantieren: Am Ende haben Sie irgend ein Kabel vergessen!
Noch ein Tipp zum Schluss: Wenn Sie die Anschaffung neuer Möbel planen, in denen Sie Ihre vorhandenen Audio/Video-Geräte verstauen möchten, messen Sie vorher, ob alles passt. Mancher Möbelhersteller scheint von den Abmessungen der HIFI-Geräte noch nichts gehört zu haben. Das musste ich leider auch feststellen…

Mein eBook-Reader

Mittwoch, 22. Februar 2012

Ich hatte ja einen Erfahrungsbericht zu meinem eBook-Reader Sony PRS-T1 angekündigt. Hier also ein paar erste Eindrücke:
Seine eigentliche Funktion – das Darstellen von Büchern im epub-Format meistert das Gerät ohne nennenswerte Probleme. Das Blättern mit einem Wisch über den Touchscreen finde ich bequemer als irgend eine Taste zu suchen und zu drücken. Die Schriftgröße lässt gut sich der eigenen (nachlassenden) Optik anpassen. Das epub-Format kann keine Silbentrennung und das bremst den Lesefluss je nach Schriftgröße mehr oder weniger. Das wirkt umso störenden, wenn man wie ich Texte öfters mit LaTeX schreibt und daher ein “sauberes” Layout mit perfekter Silbentrennung usw. gewohnt ist. Inwieweit der Touchscreen verschmutzt und dies stört, kann jeder selbst beeinflussen. Pommes mit der Hand und eBook-Reader ist sicher keine ideale Kombination…
Das Lesen von PDF-Dateien habe ich auf Ausnahmen beschränkt. Es funktioniert einfach nicht gut. Auch beim vorhandenen Webbrowser kommt keine rechte Freude auf. Er ist auch eher ein Notbehelf. Das WLAN ist etwas schwach, so dass man sich nicht zu weit vom Router entfernen sollte. Zudem strapaziert es den Akku doch recht stark. Zur Audiofunktion kann ich nichts schreiben – ich nutze sie nicht. Als Mp3-Player ist mir das Gerät einfach zu unhandlich.

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Deezer - ein Versuch

Freitag, 3. Februar 2012

Nun machen wir gleich den ersten Versuch. Deezer bietet eine Bitrate von 192 kb/s. Das klingt schon mal gut. Passend zum Thema meldet der RSS-Reader: Streamingdienst Deezer einigt sich mit Gema. Da klingt ja auch gut. Also melden wir uns mal an. Nutzer können sich nur mit einem Facebook-Konto auf der Seite anmelden heißt es in den Meldungen. Isch abe gar kein Gesichtsbuch Facebook… Aber es geht auch so: oben Premium-Angebote klicken, dann sind die beiden Kauf-Angebote Premium und Premium+ beschrieben und man kann sich registrieren. Ein Klick auf Abonnieren und es öffnet sich ein neues Fenster. Dort liest man unter anderem: Für die Aktivierung Ihrer 15 Gratistage benötigen wir Ihre Bankverbindung. Während diesen ersten 15 Tagen wird nichts von Ihrem Konto abgebucht. Na ja – gut. 15 Tage testen mit Kontoverbindung!? Ich habe also Paypal angeklickt. Mit dem Ergebnis, dass die Zahlfunktion per Paypal nicht funktionierte. Vielleicht lag es am Wetter oder an meinem Browser oder was weiß ich – es kam keine Verbindung zustande. Dann nehmen wir eben VISA. Obwohl das Browserfenster nicht gerade einen sicheren (https-) Eindruck macht, habe ich meine Daten eingegeben. Dann kam eine Bestätigungsmail – in französischer Sprache. Für mich hätten sie dann auch norwegisch oder indonesisch nehmen können.

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