Sicherheit in der Wolke
Das Fraunhofer Institut hat eine Studie über verschiedene Cloud-Dienste veröffentlicht. Wirklich gut und vor allem sicher ist laut dieser Studie keiner der Cloud-Dienste. Ich speichere nun meine Daten schon einige Zeit bei Wuala. Auch da gibt es natürlich Kritikpunkte. Also wie verhält man sich nun?
Ich gehe davon aus, dass die Verschlüsselung von Wuala für mich ausreichende Sicherheit bietet – auch wenn es nicht OpenSource ist. 100prozentige Sicherheit gibt es nicht. Mein Passwort hat natürlich wesentlich mehr als sechs Stellen. Hochsensible Daten wie Bankdaten und Passwörter speichere ich nicht im Klartext. Dazu habe ich den Password-Safe KeepassX, der die Passwort-Datei selbst verschlüsselt. Es gäbe noch die Variante, die Daten in einen zusätzlichen Truecrypt-Container abzulegen. Aber das ist dann schon wieder umständlich und kostet Zeit.
Auf jeden Fall sollte man den Sicherheitsgedanken immer im Hinterkopf behalten. Der große Teil der PC-Nutzer macht sich sicher kaum Gedanken über Sicherheit am Rechner. (Millionen von Windows-Nutzern haben sich noch nie daran gestört, dass der Quellcode nicht offen ist…) Es gilt auch beim Thema Cloud den richtigen Mittelweg zu finden



