Tablet-Erfahrungen

Mittwoch, 1. Mai 2013

Nach längerer Schaffenspause berichte ich heute von meinem neuen Tablet. Vor einigen Wochen konnte ich mich dann doch nicht mehr bremsen, mir so ein ein Gerät zuzulegen. (Ich habe ja sonst noch keine Rechner…!) Meine Wahl fiel auf das Asus MeMO Pad Smart 10 alias ME301T, damals kostete es noch 299 Euro. Inzwischen ist es evtl. etwas billiger zu haben. Auf die technischen Daten verzichte ich hier, die kann man auf diversen Webseiten finden, ebenso verschiedene Tests (z.B. auf onlinekosten.de oder computerbase.de)
Ich war etwas skeptisch wegen der Auflösung des Displays (1280×800), Retina ist ja in aller Munde. Aber diese Geräte hätten meinen preislichen Rahmen gesprengt und ein China-Tablet war mir dann doch zu riskant. Jedoch bin ich mit dem Display wie mit dem ganzen Gerät voll und ganz zufrieden. Ich nutze es vor allem zum Surfen, für Twitter, Facebook und E-Mail. Im Vergleich zu meinem eeePC, der eine Auflösung von 1024×768 (auch 10”) hat, ist es schärfer, heller und kontrastreicher. Auch die Grafikleistung ist wesentlich besser dank Nvidia-GPU. Die Wiedergabe von Videos ist in Ordnung, wobei ich dann doch lieber den Fernseher oder wenigstens den 24-Zoll-Monitor vorziehe. Für Audio sollte man Kopfhörer verwenden, sonst klingt es etwas flach und blechern. HD-Filme (aufgenommen mit Receiver, in mp4 konvertiert) über die Fritzbox gestreamt, funktionieren nur mit Aussetzern und Rucklern, was aber sicher am WLan liegt. Aufnahmen aus der Mediathek lassen sich per Stream problemlos anschauen. Höher aufgelöste Filme sollte man auf die SD-Karte kopieren (am besten direkt am PC, über WLan dauert’s…).
Die Bedienung klappt problemlos, das Tablet reagiert sofort, die Anzeige arbeitet flüssig. Ich habe noch meine Probleme mit Android dahingehend, dass alle Anwendungen im Hintergrund weiterlaufen und zum Teil ungefragt starten. Vorgestern gab es auch schon das zweite System-Update, diesmal auf Android 4.2.
Zusammengefasst kann ich das ASUS-Tablet empfehlen. Zwar fehlt mir der Vergleich zu anderen Geräten, aber für meine Zwecke ist es vollkommen ausreichend. In vielen Fällen ersetzt es bereits den PC, so dass dieser jetzt seltener eingeschaltet wird. E-Mails lesen, Informationen im Web finden usw. geht auf dem Tablet einfach schneller. Dank des 10,1”-Displays ist das Tablet für mich wesentlich komfortabler als ein Smartphone-Mäusekino.

OpenElec 3.0

Montag, 1. April 2013

Vor wenigen Tagen ist OpenELEC 3.0 erschienen. Nun habe ich mich an den Ostertagen an ein Update auf meinem HTPC gewagt. Das Update ist im Wiki beschrieben und problemlos durchzuführen. Am schnellsten geht es, wenn man die Update-Dateien über Windows in das Update-Verzeichnis kopiert. Das Manko liegt bei OpenELEC darin, dass man dann wieder alles neu konfigurieren muss. Ebenso muss man die AddOns neu installieren und konfigurieren. Selbst wenn man wie ich wenige davon installiert hat, dauert das doch seine Zeit. Bei einigen AddOns kann man die gesicherten Konfigurationsdateien wieder zurück kopieren. Die Media-Dateien bleiben jedenfalls erhalten.
OpenELEC 3.0 basiert auf XBMC 12.1 “Frodo”. Es funktioniert wie die Vorgängerversion ohne Probleme und bietet einen hohen Bedienkomfort. Da ich seit einigen Monaten Spotify nutze, ist es mir wichtig, dass das auch auf meinem HTPC funktioniert. Auf dem “alten” OpenELEC lief Spotimc – das Spotify-AddOn für OpenELEC in der Version 1.0 Beta 3. Für OpenELEC 3.0 wurde die Beta 4 veröffentlicht. In meiner kurzen Testphase funktionierte es reibungslos. Natürlich gibt es überall etwas zu verbessern, aber “früher” mussten wir vom Sofa aufstehen, CD suchen, einlegen, starten, zurück zum Sofa … Ach sind wir bequem geworden – und gleichzeitig unzufrieden… OpenELEC gibt auf jeden Fall für ersteres volle Unterstützung.

Sichere Passwörter

Sonntag, 10. Februar 2013

Immer wieder aktuell: das Thema Sicherheit. Zuletzt war Twitter in den Schlagzeilen: Hacker stehlen 250.000 Passwörter In meinen Freundes- und Kollegenkreis stelle ich immer wieder fest, dass das Thema Sichere Passwörter noch immer nicht ernst genommen oder auch nicht richtig verstanden wird. Da findet man noch immer vierstellige Passwörter (die nur aus zwei unterschiedlichen Buchstaben bestehen!). Ich habe lange Zeit auch für viele Dienste und Anwendungen das gleiche Passwort benutzt. Inzwischen mache ich das nicht mehr und ändere auch die alten Passwörter Schritt für Schritt.
Aber bevor ich hier umständliche Erklärungen aufschreibe: Mein Tipp ist die Folge 104 vom Geekweek-Podcast. Nehmen Sie sich die Zeit und hören Sie sich wenigstens den Abschnitt über Passwörter einmal an. Einfach den Play-Button im Browser drücken! Und Sie werden hören, sichere Passwörter erstellen, nutzen und “merken” ist gar nicht so schwer…

PS: Ich nutze immer noch KeePass bzw. KeePassX – auch wenn’s stockhässlich aussieht. Dafür läuft das Programm auch auf Linux.

Winterspaziergang

Mittwoch, 6. Februar 2013

Heute gibt’s mal ein paar Fotos vom Winter im Vogtland. Aufgenommen wie immer mit der Canon EOS 1000D, bearbeitet mit Photivo. Das erste Bild kennen Sie ja schon… Originalgrößen sind wieder auf Flickr zu finden. Sie können auch gerne mal einen Kommentar dazu schreiben!

RAW-Bearbeitung unter Linux

Sonntag, 13. Januar 2013

Winter im Garten 2013In letzter Zeit habe ich mich wieder mehr mit Digital-Fotografie bzw. Bildbearbeitung beschäftigt. Man muss ja mal Prioritäten setzen… Ich habe mir das Video-Training Gimp 2.8 für digitale Fotografie von Galileo Press geleistet. Dort erhält man viele nützliche Tipps und ich kann noch eine Menge von den vielfältigen, ja unzähligen Möglichekeiten dieses Programmes lernen.
Bevor Gimp ins Spiel kommt (bzw. wenn überhaupt), müssen die RAW-Bilder “entwickelt” werden. Da gibt es unter Linux inzwischen einige interessante Alternativen. Zuerst sei hier Darktable genannt. Damit lassen sich Bilderserien komfortabel bearbeiten, erstellte Profile auf mehrere Bilder anwenden. Das Programm läuft bei mir mittlerweile stabil (Version 1.1.1), nachdem ich ihm (in den Einstellungen) etwas mehr Speicher zugestanden habe.
Ebenso verwendbar ist Rawtherapee, inzwischen bei Version 4 angekommen. Rawtherapee bietet auch die Möglichkeit, komfortable auf zwei Monitoren zu arbeiten.
Im oben genannten Videio-Training wurde das Programm Photivo gezeigt. Das kannte ich bisher noch nicht. Photivo gibt es für Windows, Mac und Linux. Es ist ein sehr mächtiges Programm mit sehr vielen Funktionen. Bei mir funktioniert allerdings die Übergabefunktin an Gimp nicht. Aber da hilft ein Zwischenspeichern (am besten im PNG-Format) und separates Öffnen in Gimp. Das hier verlinkte Bild habe ich mit Photivo “entwickelt” und dann mit Gimp noch ein wenig nachbearbeitet. Alle drei Programme bieten vielfältige Möglichkeiten, die teilweise schon professionelles Fachwissen erfordern.
Zuletzt sei auch noch UFRaw genannt. Auch dieses kann als eigenständiges Programm oder als Plugin für Gimp RAW-Bilder öffnen und bearbeiten.
Es gibt also (schon lange) keinen Grund mehr, wegen Bildbearbeitung auf eine andere Plattform zu wechseln. Linux bietet – jedenfalls für den privaten Bereich -genügend Möglichkeiten, aus den mehr oder weniger guten Fotos aus der Digitalkamera etwas Ordentliches zu machen. Der dafür notwendige Zeitaufwand ist natürlich nicht zu unterschätzen, auch ist ein gewisser Lernaufwand erforderlich. Dieser lohnt sich jedoch auf jeden Fall und zeigt letztendlich, das eine Spiegelreflex-Kamera doch andere Bilder macht als ein Smartphone.

Ein frohes Weihnachtsfest

Dienstag, 18. Dezember 2012

Weihnachtenwünsche ich allen Lesern meines Blogs. Der Weihnachtsmann möge recht fleißig alle Wünsche erfüllen! Vielleicht gelingen ja auch ein paar besinnliche Stunden, die man im Kreis der Lieben völlig offline verbringt. (Was natürlich schwer fällt, wenn ein neues Tablet oder Smartphone unter dem Weihnachtsbaum lag.) Einfach mal abschalten – die Hektik, den Stress, die negativen Nachrichten – und Weihnachten feiern!

Übrigens: Wenn der Weltuntergang auch ausbleibt, scheint sich doch eine Hungersnot anzubahnen. Diesen Eindruck gewinne ich jedenfalls, wenn ich die Menschenmassen in den Kaufmärkten beobachte…

Manjaro läuft

Samstag, 1. Dezember 2012

Das Netbook läuft nun schon drei Monate mit Manjaro-Linux und es läuft gut. Die auf Arch-Linux basierende Distrubution mit eigenen Paketquellen funktioniert ohne Probleme. Die Software ist aktuell, wobei Arch noch etwas Vorsprung hat. Es gibt nicht ganz so häufig Aktualisierungen wie bei Arch. Manjaro läuft noch mit dem 3.5er Kernel, Arch nutzt schon Version 3.6. Es gibt inzwischen auch einen grafischen Paket- bzw. Update-Manager. Auf Distrowatch liegt Manjaro zur Zeit auf Platz 32, was aber auch nicht so viel aussagt.
Wer ein System mit Rolling Release haben möchte, das wenig Arbeit macht, liegt hier genau richtig. Manjaro startet – wie Arch-Linux inzwischen auch – mit systemd, was spürbar schnellere Bootzeiten bringt. Auch die Programme selbst starten auf der doch etwas schmalbrüstigen Atom-CPU zügig. Die von mir nach wie vor genutzte Desktop-Umgebung XFCE braucht natürlich auch nicht so viel Ressourcen.
Mit Manjaro-Linux lässt sich – wie mit vielen anderen moderen Linuxdistributionen auch – einfach gut arbeiten.

Urlaubsfotos 2012

Dienstag, 9. Oktober 2012

Die Urlaubsfotos 2012 bzw. der Link zu Flickr auf der Fotoseite.

OpenELEC 2.0 RC1

Samstag, 6. Oktober 2012

Nach längerem Warten ist jetzt der erste Release-Kandidat der Version 2.0 von OpenELEC erschienen. Bisher hatte ich die Beta 7 auf den Ion-HTPC. Nun habe ich ein manuelles Update durchgeführt. Wie auf der Homepage beschrieben, habe ich zunächst das .xbmc-Verzeichnis gesichert und dann gelöscht. Leider funktionierten nach dem Update die neu installierten Addons teilweise nicht mehr. Vor allem die Musik-Addons machten Probleme. Dann habe ich ein Downgrade auf die Beta 7 gemacht und das gesicherte .xbmc-Verzeichnis zurück kopiert. Resultat: Nix ging mehr richtig. Das Ende vom Lied – ich habe einen Neuinstallation mit der RC1-Version durchgeführt. Ist jetzt bei mir nicht so schlimm, da ich meine Media-Dateien auf dem Server habe. Ich muss also nur die Grundeinstellungen durchführen und die Addons installieren. Nervig ist natürlich, dass bei einigen Addons Zugangsdaten eingetragen werden müssen. Hilfreich ist hier, eine Tastatur anzuschließen, damit man nicht alles mit der Fernbedienung eingeben muss.
Bei dieser Aktion fand ich ein neues Spotify-Addon (Version 1 Beta 2). Bei einem Klick auf einen Musiktitel stürzt diese Version bei mir ab. Ich habe wieder die Beta 1 von Spotimc installiert – die läuft. (Allerdings friert der HTPC nach dem Abspielen eines längeren Albums ein und benötigt ein Reset.)
Richtig dumm finde ich, dass man ein manuelles Update nur über Windows machen kann. Oder habe ich da was übersehen??

Gnome 3 .. und tschüss!

Sonntag, 30. September 2012

Seit dem Erscheinen von Gnome 3 habe ich diesen Desktop-Manager auf meinem PC genutzt. Ich hatte mich auch recht gut dran- bzw. umgewöhnt. Nun habe ich mich wieder von Gnome 3 getrennt. Dazu führten letztlich mehrere Gründe:

  • Im Laufe der Zeit dauerte das Starten und Herunterfahren immer länger.
  • Manche Anwendungen erwecken den Eindruck, sie vertragen sich nicht so recht mit Gnome 3.
  • Man braucht zu den meisten Operationen immer einen Klick zuviel.
  • Die Konfiguration ist oft mühsam und umständlich. Die Erweiterungen funktionieren oft nicht wie gewünscht.

Das ist natürlich meine persönliche Einschätzung. Mein Rechner ist auch nicht mehr der Jüngste. Auf dem Laptop und dem Netbook läuft XFCE 4, das hab ich nun auch auf dem PC installiert. Ich bin jetzt wieder zufrieden! Der PC startet schnell, fährt schneller herunter als vorher. Wo möglich, habe ich für Gnome-Programme das XFCE-Äquivalent installiert. Desktop-Einstellungen, Fenster-Dekorationen, Tastenkombinationen sind schnell konfiguriert. Oft genutzte Programme starte ich über einen Button in der “Leiste”, für alles andere habe ich das Anwendungsmenü. Da finde ein Programm wesentlich schneller als im Anwendungsfinder von Gnome 3.

Was vermisse ich bisher? Der Dateimanager Thunar kann keine Tabs – würde mir einfallen. Aber sonst? Ich bin (im Moment!) zufrieden. XFCE macht seine Arbeit still und schnell im Hintergrund. Er ist einfach Mittel zum Zweck.

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