Sicherheit in der Wolke

Mittwoch, 16. Mai 2012

Das Fraunhofer Institut hat eine Studie über verschiedene Cloud-Dienste veröffentlicht. Wirklich gut und vor allem sicher ist laut dieser Studie keiner der Cloud-Dienste. Ich speichere nun meine Daten schon einige Zeit bei Wuala. Auch da gibt es natürlich Kritikpunkte. Also wie verhält man sich nun?
Ich gehe davon aus, dass die Verschlüsselung von Wuala für mich ausreichende Sicherheit bietet – auch wenn es nicht OpenSource ist. 100prozentige Sicherheit gibt es nicht. Mein Passwort hat natürlich wesentlich mehr als sechs Stellen. Hochsensible Daten wie Bankdaten und Passwörter speichere ich nicht im Klartext. Dazu habe ich den Password-Safe KeepassX, der die Passwort-Datei selbst verschlüsselt. Es gäbe noch die Variante, die Daten in einen zusätzlichen Truecrypt-Container abzulegen. Aber das ist dann schon wieder umständlich und kostet Zeit.
Auf jeden Fall sollte man den Sicherheitsgedanken immer im Hinterkopf behalten. Der große Teil der PC-Nutzer macht sich sicher kaum Gedanken über Sicherheit am Rechner. (Millionen von Windows-Nutzern haben sich noch nie daran gestört, dass der Quellcode nicht offen ist…) Es gilt auch beim Thema Cloud den richtigen Mittelweg zu finden

OpenELEC vs. XBMCbuntu

Sonntag, 15. April 2012

Seit einem halben Jahr läuft auf meinem HTPC OpenELEC. Und es läuft sehr gut, eigentlich fast zu gut. Es startet schnell, stürzt nicht ab, einfach ein guter Unterbau für XBMC. Aber bei OpenELEC kommt der Basteltrieb zu kurz! Das Betriebssystem ist komplett schreibgeschützt, nur die XBMC- Verzeichnisse lassen sich bearbeiten.
Da ist mir XBMCbuntu über den Weg gelaufen… Dort ist bereits die neue XBMC-Version 11.0 eingebaut. Also habe ich das doch einfach mal installiert. Auch hier klappt die Installation reibungslos. Das neue XBMC Eden sieht noch einen Tick schicker aus.
Welche Unterschiede sind nun auszumachen? OpenELEC startet wesentlich schneller. Dieses Linux ist auf das Wesentliche reduziert. Letztlich kann es auch nur XBMC. Bei XBMCbuntu merkt man, hier startet ein “richtiges” Linux. Dafür gibt es auch einen Openbox-Desktop, mit dem ganz normal arbeiten könnte. Wenn das denn am Fernseher Sinn macht. Aber z. B. zum Surfen im Web lässt sich das gut nutzen. (Der in XBMC eingebaute Browser taugt dazu kaum.) Beim Herunterfahren zeigen sich die gleichen Geschwindigkeitsunterschiede. Aber im normalen XBMC-Betrieb unterscheiden sich die beiden System nicht. Auf XBMCbuntu sind einige andere Apps installiert, aber die kann man ja individuell nachrüsten.
Meine Hama-MCE-Fernbedienung läuft auf beiden Systemen out of the Box mit folgenden Unterscheiden: Auf XBMCbuntu lässt sich der HTPC nicht mit der Fernbedienung ausschalten und die Home-Tasten sind unterschiedlich belegt.
Fazit: Wer ein System braucht, das einfach wunderbar funktioniert, sollte sich OpenELEC installieren. Zumal die Version 2.0 mit XBMC 11 als Beta schon verfügbar ist und damit auch bald mit der stabilen Version 2.0 zu rechnen ist. Wer gerne ein wenig mehr haben möchte als nur XBMC, für den ist XBMCbuntu das Richtige.

Chemnitzer Linuxtage 2012

Dienstag, 3. April 2012



Am 17. März 2012 habe ich die Chemnitzer Linuxtage besucht. Hier in der Bildergalerie sowie auf Flickr sind einige Bilder vom CLT 2012 zu sehen.

Ein eingefleischter Linuxer findet auf einer Messe erwartungsgemäß kaum Neues. Über Linux-Varianten, Programme usw., die einen interessieren, hält man sich ja im Web ständig auf dem Laufenden. Aber auf einer solchen Veranstaltung kann man sich bei Fragen und Problemen direkt an die “Profis” und Entwickler wenden.
Immer wieder sehr gut besucht sind auch die Vorträge und Workshops. Ich hätte mir gern mehr davon angehört, was mir aus Zeitgründen leider nicht möglich war. Vielleicht das nächste Mal. Ein Dankeschön an Organisatoren, Veranstalter, Standbetreuer usw.

Winter ade

Montag, 19. März 2012

Endlich die ersten Krokusse und Schneeglöckchen fotografieren heißt:
Der alte Winter zog sich in rauhe Berge zurück.
Hoffen wir, dass er uns die ohnmächtigen Schauer körnigen Eises erspart.

Renovieren heute

Samstag, 25. Februar 2012

Wir haben unser Wohnzimmer komplett renoviert. Mit Tapete, Kleister, Farbe, Fußboden, Panelen und allem, was man so alles braucht. Das kennt man ja. Eine neue Wohnwand haben wir uns nach …zig Jahren auch geleistet. Doch heutzutage braucht man mehr: Lautsprecherkabel, Audiokabel, Videokabel, Netzwerkkabel, Netzkabel… Das gilt es auf jeden Fall rechtzeitig zu planen. Die Lautsprecher der 5.1-Anlage wollen versorgt werden. Aktuelle Fernseher, BluRay-Player, Sat-Receiver, AV-Receiver, HTPC – alle wollen Sie ans Netz. Nun bin ich kein Freund von WLan. Wo es geht, wird fest verkabelt. Das ist sicherer und schneller. Um so wenig wie möglich Kabel verlegen zu müssen, habe ich mir einen Gigabit-5-Port-Switch zugelegt und diesen hinter der Wohnwand verstaut. Letztlich ist man ja immer nur mit einem der genannten Geräte im Internet oder am Server. Und dass dicke, fette Scart-Kabel und Chinch-Stecker (fast) ausgestorben sind, vereinfacht die Sache ebenfalls. Optische Verbindungen und HDMI-Kabel sparen Platz. Trotzdem braucht man auch dafür Stauraum. Denn meistens sind die Strippen zu lang und der Rest muss irgendwo hin. Ich konfektioniere mir zwar meine Netzwerkkabel selbst, aber mit Toslink oder HDMI geht das nicht. Planen Sie also die ganze Verkabelung rechtzeitig und gründlich, das alles muss ja auch von der “besseren Hälfte” abgenommen werden! Aber eines kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung garantieren: Am Ende haben Sie irgend ein Kabel vergessen!
Noch ein Tipp zum Schluss: Wenn Sie die Anschaffung neuer Möbel planen, in denen Sie Ihre vorhandenen Audio/Video-Geräte verstauen möchten, messen Sie vorher, ob alles passt. Mancher Möbelhersteller scheint von den Abmessungen der HIFI-Geräte noch nichts gehört zu haben. Das musste ich leider auch feststellen…

Mein eBook-Reader

Mittwoch, 22. Februar 2012

Ich hatte ja einen Erfahrungsbericht zu meinem eBook-Reader Sony PRS-T1 angekündigt. Hier also ein paar erste Eindrücke:
Seine eigentliche Funktion – das Darstellen von Büchern im epub-Format meistert das Gerät ohne nennenswerte Probleme. Das Blättern mit einem Wisch über den Touchscreen finde ich bequemer als irgend eine Taste zu suchen und zu drücken. Die Schriftgröße lässt gut sich der eigenen (nachlassenden) Optik anpassen. Das epub-Format kann keine Silbentrennung und das bremst den Lesefluss je nach Schriftgröße mehr oder weniger. Das wirkt umso störenden, wenn man wie ich Texte öfters mit LaTeX schreibt und daher ein “sauberes” Layout mit perfekter Silbentrennung usw. gewohnt ist. Inwieweit der Touchscreen verschmutzt und dies stört, kann jeder selbst beeinflussen. Pommes mit der Hand und eBook-Reader ist sicher keine ideale Kombination…
Das Lesen von PDF-Dateien habe ich auf Ausnahmen beschränkt. Es funktioniert einfach nicht gut. Auch beim vorhandenen Webbrowser kommt keine rechte Freude auf. Er ist auch eher ein Notbehelf. Das WLAN ist etwas schwach, so dass man sich nicht zu weit vom Router entfernen sollte. Zudem strapaziert es den Akku doch recht stark. Zur Audiofunktion kann ich nichts schreiben – ich nutze sie nicht. Als Mp3-Player ist mir das Gerät einfach zu unhandlich.

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Deezer - ein Versuch

Freitag, 3. Februar 2012

Nun machen wir gleich den ersten Versuch. Deezer bietet eine Bitrate von 192 kb/s. Das klingt schon mal gut. Passend zum Thema meldet der RSS-Reader: Streamingdienst Deezer einigt sich mit Gema. Da klingt ja auch gut. Also melden wir uns mal an. Nutzer können sich nur mit einem Facebook-Konto auf der Seite anmelden heißt es in den Meldungen. Isch abe gar kein Gesichtsbuch Facebook… Aber es geht auch so: oben Premium-Angebote klicken, dann sind die beiden Kauf-Angebote Premium und Premium+ beschrieben und man kann sich registrieren. Ein Klick auf Abonnieren und es öffnet sich ein neues Fenster. Dort liest man unter anderem: Für die Aktivierung Ihrer 15 Gratistage benötigen wir Ihre Bankverbindung. Während diesen ersten 15 Tagen wird nichts von Ihrem Konto abgebucht. Na ja – gut. 15 Tage testen mit Kontoverbindung!? Ich habe also Paypal angeklickt. Mit dem Ergebnis, dass die Zahlfunktion per Paypal nicht funktionierte. Vielleicht lag es am Wetter oder an meinem Browser oder was weiß ich – es kam keine Verbindung zustande. Dann nehmen wir eben VISA. Obwohl das Browserfenster nicht gerade einen sicheren (https-) Eindruck macht, habe ich meine Daten eingegeben. Dann kam eine Bestätigungsmail – in französischer Sprache. Für mich hätten sie dann auch norwegisch oder indonesisch nehmen können.

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Keine Musik für Linuxer?

Sonntag, 29. Januar 2012

Bei Amazon gibt es jede Woche CD-Neuerscheinungen für fünf Euro als mp3-Download. Diesen Betrag bin ich gern bereit für eine CD auszugeben. Da werden es im Monat vielleicht auch mal zwei. Ich schiebe die Dateien auf meinen Server und kann sie dann mit dem HTPC im Wohnzimmer oder mit dem Internet-Radio im Schlafzimmer oder eben mit allen anderen verbundenen Rechnern anhören. Ich habe die Musik gekauft und kann sie nutzen, wann und womit ich will. (Mit der Einschränkung, dass das “Womit” auch mp3-Dateien abspielen kann. Aber in einen Toaster kann man ja auch keine CDs einlegen. Jedenfalls spielt er sie nicht ab!)
Nun gibt es seit kurzer Zeit auch in Deutschland diese Musik-Streaming-Dienste wie Simfy, Rara, Deezer, Rdio, Napster und andere. Diese kosten ab fünf Euro im Monat, wenn man sie nur auf dem PC nutzen möchte. Für mobile Geräte muss man noch mal ca. fünf Euro drauflegen. Aber sieht man sich die Angebote an, steht da immer nur Windows und Mac und Android. Ich will die Musik aber auch auf dem HTPC mit XBMC und Linux hören. Fehlanzeige?! Mann kann die Musik sicher im Browser anhören, aber das ist wohl nicht der Weisheit letzter Schluss. Vielleicht werde ich mir die kostenlosen Probeangebote mal anschauen (-hören). Ansonsten heißt es wieder mal abwarten, bis man auch an die Linuxer denkt…

Foto-Seite aktiviert

Sonntag, 22. Januar 2012

Heute habe ich meine Foto-Seite in Betrieb genommen. Zunächst habe ich ein paar ältere Bilder eingestellt, einfach nur zum Testen und Ausprobieren. Ich hoffe, es funktioniert nicht nur auf meinem Rechner. Für Probleme und Hinweise gibt’s übrigens die Kommentarfunktion…

LED-Schreibtischlampe

Sonntag, 15. Januar 2012

LED-Lampe

Auf meinem Computertisch steht eine Schreibtischlampe, welche eigentlich in den dunklen Jahreszeiten immer brennt. Darin werkelt(e) eine 12V/35W-Halogenlampe. Nun bewerben sämtliche Elektronik-Onlineshops die super stromsparenden und langlebigen und einfach wunderbaren LED-Lampen. Also muss ich das ja auch mal testen…
Ich habe mir für die benannte Leuchte bei ELV eine LED-Lampe bestellt: eine Delock Lighting G4 18x SMD warmweiß 3,5W. Aber kann eine 3,5W-LED eine 35W-Halogenlampe ersetzen?

  • Als Mutprobe habe ich die LED einfach mal in die Halogen-Fassung gesteckt. (Da die Halogen-Lampe ein 6.35-Fassung ist, musste ich die Drähte etwas aufbiegen.) Die LED leuchtet überraschend hell – und brummt. Ach ja – ist ja Wechselstrom.
  • Der Transformator in der Schreibtischlampe ist mit einer Leistung von 30/50W natürlich völlig überdimensioniert und braucht wahrscheinlich im Leerlauf mehr Strom als die LED.
  • Vor längerer Zeit habe ich mir eine Tastatur-Beleuchtung mit 10mm-Standard-LED gebastelt. Diese werden durch ein 12V-Steckernetzteil mit nachgeschaltetem Gleichrichter betrieben. Dieses Steckernetzteil hat auch noch genügend Leistung für die LED-Lampe. Also anschließen und testen. Die LED-Lampe leuchtet wieder sehr hell und ohne Brummen. Aber es liegen ca. 16V Gleichspannung an der Lampe an. Ob das gut ist?
  • Vier Volt Überspannung sind sicher für eine lange Lebensdauer der Lampe nicht förderlich. In der Bastelkiste fand ich noch einen L7812. Nach einiger Lötarbeit erhält die LED-Lampe jetzt mit Steckernetzteil, Gleichrichter, Elko und Spannungsregler genau 11,85V.

Die LED leuchtet mindestens genau so hell wie die Halogen-Lampe. Die Farbtemperatur (3000K) ist auch in Ordnung. Das ist natürlich mein subjektiver Eindruck. Wie lange muss ich nun leben, damit sich die Investition amortisiert? Bei drei Stunden Brenndauer an 200 Tagen im Jahr (im Winter ist es bestimmt mehr) ist man nach drei Jahren im Plus! Natürlich liegt das Plus eher im Cent- oder “ein paar Euro”-Bereich. Man kann auch noch über alles mögliche diskutieren – Herstellung, anteilige Versandkosten, tatsächliche Lebensdauer der verschiedenen Lampenarten usw. Aber wie gesagt, mir ging es einfach darum, den aktuellen Stand der LED-Technik zu testen. Dass man auch mitreden kann…

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